PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Jahresarbeitszeit 2010



witomi
04.02.2010, 15:38
Hallo,

kann mir jemand sagen, wie hoch bei der Pebbsy-Berechnung dieses Jahr die Jahresarbeitszeit in Bayern (42-Stunden-Woche) ist?

swissgirl
05.02.2010, 06:51
Bin mir nicht ganz sicher, aber meines Erachtens kann man die Jahresarbeitszeit erst am Ende des Jahres ermitteln, da dort auch solche Faktoren eine Rolle spielen wie die Anzahl der Personen, die pro Dienstgruppen im Jahr am Gericht tätig waren, wer wie lange krank war, wieviele Leute wie lange zur Ausbildung da waren oder wer zu Fortbildungen weg war und anderes.
Diese Daten kann man ja nicht prognostizieren.
Desewegen muss man das Pensum immer mit den Zahlen des Vorjahres berechnen, die derzeit gerade auf Grund der im Januar mitgeteilten Jahrszahlen erstellt werden und (in Niedersachsen) so Ende März Anfang April meistens an die Amtsgerichte gegeben werden.

witomi
05.02.2010, 07:20
Danke für die Info, swissgirl.
Hatte nicht vermutet, dass die genaue Zahl immer erst so spät ermittelt wird. Mir war zwar klar, dass auch Krankenstatistik und all so´n Zeug reinspielt, dachte aber, dass die diese Faktoren vielleicht nur aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre schätzen. Dann kann man also festhalten, dass man im Februar 2010 noch gar nichts berechnen kann, weil man noch nicht mal die Zahl von 2009 hat.

swissgirl
05.02.2010, 07:54
So ist es bei uns. Ich warte gerade auf die Zahlen, um den Kollegen eine Übersicht über ihr Pensum zur Verfügung stellen zu können, die aktuellere Zahlen beinhaltet, als die Jahreszahlen von 2008.

Man kann sich natürlich etwas validere Zahlen schon früher selbst erstellen, macht aber mehr Aufwand. Wenn Du Dir selbst die Jahresstatistik aus den Fachanwendungen ziehst und es gibt eine nach Endziffern oder Buchstaben, kann man ja mit der Basiszahl selbst den Pebb§y-Wert errechnen. Die einzige Ungenauigkeit liegt dann noch darin, dass man halt durch die Arbeitsminuten des Vorjahres teilen muss, aber erfahrungsgemäß verändert das nicht so viel, wenn Personalstamm und Fallzahlen des Gerichts halbwegs konstant sind.