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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aufhebung medizinischer Fürsorge



Roka
14.04.2014, 12:56
Hallo, ihr Lieben
Weiß gar nicht genau, ob das jetzt hierhin gehört.
Schreibe soeben einen Antrag auf Ersetzung der Zustimmung der elterlichen Gesundheitsfürsorge bzw. Entzug derselben. Das ist für mich absolutes Neuland.
Weder finde ich den passenden Paragraphen, noch weiß ich, was unbedingt drinstehen sollte, damit der Vater eine von der Klinik befürwortete stationäre Behandlung seines bei ihm lebenden 13-jährigen durchbekommt. Der Fall ist recht dringend.
Gibt es sonst etwas zu beachten?
Wer zahlt die Verfahrenskosten in den meisten Fällen?
Und wie lange dauert so ein Antrag in der Regel?
Haben Väter real überhaupt eine Chance?
Vielen Dank
Roka

Sonea
14.04.2014, 13:31
? Hat der Vater die (alleinige) elterliche Sorge?
Muss das Kind untergebracht werden?
Hast Du RASYS? Da gibt es den entsprechenden Antrag schon fast fertig. ;)

Müsste ... BGB § 1631b sein - gerichtliche Genehmigung zur Unterbringung.

S.H.
14.04.2014, 13:45
Antrag auf Ersetzung der Zustimmung der elterlichen Gesundheitsfürsorge bzw. Entzug derselben. Für mich klingt das 1628 BGB.

Sonea
14.04.2014, 15:18
Ich verstehe #1 so, dass der Vater den Antrag stellt ("damit der Vater die stationäre Behandlung durchbekommt").

S.H.
14.04.2014, 15:24
So verstehe ich #1 ebenfalls. Allerdings nehme ich im Hinblick auf die zitierte Formulierung an, dass es bei dem Antrag daraum geht, dass die mitsorgeberechtigte Kindemutter der Behandlung nicht zustimmt.

Wobder
14.04.2014, 15:31
Für mich klingt das ... .

nicht nach einem Rpfl., und falls doch, dann gn8 bei der SV-darstellung, v.a. im Hinblick auf die Überschrift.

Grubu
15.04.2014, 19:14
Für mich klingt das ... .

nicht nach einem Rpfl., und falls doch, dann gn8 bei der SV-darstellung, v.a. im Hinblick auf die Überschrift.

Ja, den Eindruck habe ich auch. Zumal bisher keine weitere Reaktion kam.

Kai
15.04.2014, 20:06
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