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Thema: Insolvenzverwalter Vergütung Berechnungsgrundlage erhöhende Umsatzsteuer

  1. #61
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    Vielen Dank für die verständliche Erklärung!!!!!

  2. #62
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    Danke ,
    das freut mich, wenn ich es einigermaßen verständlich erklären konnte.

  3. #63
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    ....Unser Finanzamt hat seit Mitte Oktober die Rechtsauffassung, dass die unternehmerischen Verbindlichkeiten (angemeldete Insolvenzforderungen) nochmals zu unterscheiden sind in die umsatzsteuerbehafteten und umsatzsteuerfreien unternehmerischen Verbindlichkeiten.
    Nur die umsatzsteuerbehafteten unternehmerischen Verbindlichkeiten berechtigen demnach zum Vorsteuerabzug.

    Die fiktive Berechnung des Umsatzsteuerguthabens aus der Verwaltervergütung wird langsam zu einer echten Herausforderung. Meines Erachtens ist die Höhe des Guthabens bei Vergütungsfestsetzung gerade nicht mehr mit Sicherheit zu erwarten. In einem kleinen Insolvenzverfahren mit geringer Gläubigeranzahl mag das ja noch alles irgendwie nachvollziehbar sein, aber in einem größeren Verfahren mit über 100 Insolvenzforderungen finde ich die ganze Rechnerei innerhalb der Vergütungsfestsetzung schon fast eine Zumutung.

  4. #64
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    Ich hatte bisher auch einen Fall in dem das Finanzamt nach der Unterscheidung in gewerbliche und private Verbindlichkeiten noch auf die Idee kam, die gewerblichen zu unterscheiden. Ich halte dies nach der bisherigen Rechtssprechung des BFH für nicht haltbar. Wir haben aber nach Rücksprache mit unserem Steuerberater auf eine Klage verzichtet, weil die Konstellation in diesem Fall nicht günstig für uns war.

    Aber über kurz oder lang wird diese Frage noch beim BFH entschieden werden müssen.

    Ein anderes FA hat bei der Insolvenz eines Profi-Sportvereines verlangt, die Anmeldungen nach dem "ideellen" und dem "wirtschaftlichen" Bereich des Vereines aufzuteilen. Es hat nicht viel an der Berechnung geändert, waren nur 1 1/2 Stunden Arbeit für mich.

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