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Thema: Einstellung in Hessen oder Berlin?

  1. #1
    Jenny Sp.
    Gast

    Einstellung in Hessen oder Berlin?

    Hallo Leute!
    Ich habe eine Frage ich habe die Zusage von Hessen und Berlin erhalten und tendiere im Moment stark zu Hessen wollte aber mal Fragen was Ihr mir ratet oder welche Erfahrungen Ihr habt!

    Danke schon mal!

  2. #2
    bayernmichbeck
    Gast
    Hessen ist immer gut...

    Spass beiseite... In Hessen hast du quasi eine "Übernahmegarantie" bei bestandener Prüfung, wirst wenigstens irgendwann einmal befördert (bis zur A10 hat's bei 3 1/2 Jahre gedauert...), während die Situation in Berlin wohl nicht ganz "so rosig" sein soll...

  3. #3
    sun_shine
    Gast
    Ich würd dir auch Hessen empfehlen.
    Ich bin zwar auch keine, aber hab in Hessen meine Theoriezeit, weil ich über Thüringen eingestellt bin
    In Hessen hast du direkt ein Wohnheim und musst dich auch sonst um wenig kümmern, außer darum, dass du dein Examen bestehst.
    Soweit ich weiß soll Berlin sehr wissenschaftlich sein, also eher im Stil von Vorlesungen, wo du dann mit mehr als 60 Leuten einer Person zuhören sollst.
    Sowas gibts in Hessen nur in Ausnahmesituationen.
    In Berlin musst du dich auch selbst um eine Wohnung kümmern und dabei ist dann fraglich, ob dein AG auch in der Nähe von der FH ist, oder ob du dann irgendwo eine Wohnung findest und Ewigkeiten unterwegs bist.

    Ich muss aber auch ur Verteidigung von Berlin sagen, dass ich ein Fall kenne, dass eine nach der Ausbildung dort hin ist und ihr es da super gefällt.

    Sicher ist soas immer eine schwere Entscheidung, geh einfach danach, wo du dir später mal vorstellen könntest zu leben

  4. #4
    Steinkauz
    Gast
    Ehrlicherweise muss man dann aber auch sagen , dass die meisten "fertigen" Anwärter aus Hessen in Südhessen im Raum Frankfurt/Darmstadt landen.

    Das musst Du Dir dann auch vorstellen können.

  5. #5
    Wuselhörnchen
    Gast
    Es kommt auch darauf an, ob du eher "heimatbezogen" bist oder nicht. Kommst du zum Beispiel aus der Nähe von Berlin und würdest später gerne dort in der Nähe arbeiten, dann würde ich dir Berlin empfehlen.

    Ist dir das aber nicht so wichtig, dann nimm lieber Hessen - du wirst übernommen und man hört hier immer wieder im Forum, dass die Qualität des Studiums viel Anerkennung findet.

  6. #6
    Tschuls
    Gast
    Hallo,
    ich hatte auch eine Zusage von BaWü und Hessen, hier mal meine Gründe, warum ich mich für Hessen entschieden habe:

    - Wohnheim : Zimmer (mit eigenem Bad)+Vollverpflegung für nur 100€ !!!!!! Außerdem kann man so schnell Kontakte knüpfen und ich denke das wird sicherlich eine lustige Zeit!

    - die geringen Lebenshaltungskosten (durch das Wohnheim), so kann ich mein Auto weiter finanzieren

    außerdem hab ich hier auch nur gutes gehört über Hessen. Denke aber Berlin hat natürlich auch Vorteile, einfach weil es eine große Stadt ist....teurer ist es aber mit Sicherheit auch.

    Zu dieses "Übernahmegarantie": In diesem Jahr meine ich irgendwo gelesen zu haben, dass eine Übernahme nicht garantiert werden kann, aber sehr warscheinlich ist. Vielleicht können dir da aber andere auch noch was zu sagen....

    Würde mich freuen dich auch im Sept. zu sehen

  7. #7
    funkemariechen
    Gast
    so wie tschuls gesagt hat wird das immer formuliert.

    auch das wird in hessen bestimmt irgendwann nicht mehr so sein aufgrund politischer maßnahmen, aber es scheint wohl das bundesland mit der höchsten übernahmechance zu sein.

    wenns dir egal ist, würd ich wrsl auch für hessen zusagen,..ich kenn zwar berlin und die fh nicht, aber ich bin ich hessen total zu 110 % zufrieden. schon alleine was man so hört was man da als examen so machen muss,... in hessen scheint der aufwand sein examen zu machen am geringsten, d.h. hier schreibst du glaub 5-6 schriftliche prüfungen hast 1 mündliche und bist gleich "diplom-rechtspfleger" in anderen bundesländern musst du zb ne diplomarbeit schreiben um dich "diplom" nennen zu dürfen.... du musst natürlich auch in hessen viel lernen und so, aber im vergleich eben,... naja,... entscheid dich für hessen und du wirst viel spaß mit uns als Großen haben

  8. #8
    User
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    Ich war letztes Jahr in der selben Situation (bei mir war es Berlin und Thüringen). Da ich Thüringerin bin, hab ich mich schließlich dafür entschieden und bin jetzt in Hessen an der FH.

    Du wirst es nicht bereuen, glaub mir. Wie schon gesagt:
    - Zimmer mit eigenem Bad, Vollverpflegung und Zimmerreinigung für ca. 100 €
    - du bekommst Fahrtkosten erstattet
    - du wirst definitiv übernommen, sofern du bestehst (was durchaus machbar ist)
    - kleine Klassen
    - gute Dozenten
    - super Bibo
    - brauchst dich um nichts kümmern, die erledigen alles für dich (bzgl. Zimmer...)
    - besseres Geld ;-)

  9. #9
    Jenny Sp.
    Gast
    Vielen Dank Leute!
    Ich denke auch, dass Hessen wohl die beste Wahl ist. Ich komme aus Südthüringen sind nur nen paar Kilometer bis nach Hessen und daher kann ich öfter nach Hause kommen als von Berlin. Ausserdem spricht sicherlich auch der Verdienst und das Internat dafür.
    Aber nochmal zu Berlin: da werden die neuen Rechtspfleger wohl auch alle übernommen, die haben glaub ich 70Leute eingestellt und wollen nen neuen "Zweig" eröffnen.
    Noch eine andere Frage: was braucht man da zum Beginn der Ausbildung?In Berlin wäre es das Schönefelder Gesetzbuch gewesen.
    Meint Ihr ein Auto würde sich lohnen oder ist die Zugverbindung auch zu empfehlen?

    LG

  10. #10
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    Den Schönfelder brauchst du in jedem Bundesland für die Ausbildung und natürlich auch dein späteres Berufsleben. Das ist sozusagen dein Handwerkszeug schlechthin.
    Kommt drauf an wo aus Südthüringen du herkommst (ich übrigens auch, bin aber seit 5 Jahren in Niedersachsen)... Also die Zugverbindungen bei mir waren immer recht mäßig.. Aber je näher du an Eisenach herankommst desto besser sind zb die Zugverbindungen nach Fulda etc. und dann auch sicherlich nach Rotenburg.. Wenn du da ne gute Verbindung hast würde sich das sicher mehr lohnen ne Bahncard zu kaufen und Zug zu fahren. So hab ich das auch immer gemacht, obwohl ich immer mind. 5 Stunden für eine Strecke unterwegs war. Aber solange dürfte es bei dir nicht dauern... Und ein Auto kostet halt schon etwas mehr.. allein die Anschaffung, Versicherung, Steuern, Benzin, Reparaturen,...

  11. #11
    klein_steffchen
    Gast
    Ehrlich gesagt muss ich über einige Kommentare hier wirklich schmunzeln (nicht bös gemeint). Aber ihr zählt hier die Vorteile für Hessen größtenteils mit dem tollen günstigen Wohnheim auf. Das Studium dauert gerade mal 3 Jahre. Den Beruf werdet ihr aber 40 Jahre ausüben. Es ist daher wichtiger zu überlegen, wo man später gerne mal wohnen möchte. (gerade wegen Familie/Freunde). Da ist die Qualität des Wohnens während des Studiums wirklich zweitrangig.

  12. #12
    Stammgast Avatar von Tiger
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    sehe ich genauso
    Manch einer findet den Großraum Frankfurt toll, ein anderer ist von Berlin begeistert.
    Du mußt dich jetzt entscheiden, wo du die nächsten Jährchen verbringen willst, ein Bundeslandwechsel ist später schwierig.
    nicht nur so

  13. #13
    Wuselhörnchen
    Gast
    Da geb ich meinen Vorrednern recht, aber da du ja eh aus Südthüringen kommst, wäre es von Vorteil, nach Hessen zu gehen und nicht nach Berlin.

    Ein weiterer Punkt, der für Hessen spricht, sind die "Unterrichtszeiten", soweit ich das beurteilen kann. Eine Bekannte von mir studiert jetzt seit einem Jahr in Berlin und sie muss teilweise bis 19 Uhr oder länger an der FH bleiben, auch manchmal freitags. Ich habe hier im Forum gelesen, dass die Zeiten in Rotenburg wohl besser geregelt sein sollen, auch für Leute, die nicht aus Hessen kommen.

  14. #14
    LYB
    Gast
    Zitat Zitat von klein_steffchen Beitrag anzeigen
    Ehrlich gesagt muss ich über einige Kommentare hier wirklich schmunzeln (nicht bös gemeint). Aber ihr zählt hier die Vorteile für Hessen größtenteils mit dem tollen günstigen Wohnheim auf. Das Studium dauert gerade mal 3 Jahre. Den Beruf werdet ihr aber 40 Jahre ausüben. Es ist daher wichtiger zu überlegen, wo man später gerne mal wohnen möchte. (gerade wegen Familie/Freunde). Da ist die Qualität des Wohnens während des Studiums wirklich zweitrangig.
    Wenn man nach dem Studium und den Rest seines Berufslebens mehr als 10 Prozent weniger verdienen möchte als in anderen Bundesländern (der Abstand wächst jährlich weiter), sich mit den riesigen Jahrgängen der letzten Jahre um die wenigen Beförderungsstellen prügeln möchte, sein Geld für Privatkitas und Privatschulen ausgeben möchte, weil die öffentlichen Bildungseirichtungen vor die Hunde gehen und wenn man Spaß daran hat in der Hauptstadt der Motzer, Besserwisser und Pöbler zu wohnen und den ganzen Tag in Hundescheiße treten und durch Müll waten will, kann man sich natürlich auch für Berlin entscheiden. Man sollte sich aber einen wohlhabenden Partner zulegen, damit man sich die hippen Wohlstandsinseln der Stadt leisten kann. Sonst wird es eher trostlos.

  15. #15
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    Mit der "Werbung" kommt ihr in Berlin aber nich an viele neue Kollegen

  16. #16
    Club 1.000 Avatar von Sonntagskind
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    Zitat Zitat von LYB Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von klein_steffchen Beitrag anzeigen
    Ehrlich gesagt muss ich über einige Kommentare hier wirklich schmunzeln (nicht bös gemeint). Aber ihr zählt hier die Vorteile für Hessen größtenteils mit dem tollen günstigen Wohnheim auf. Das Studium dauert gerade mal 3 Jahre. Den Beruf werdet ihr aber 40 Jahre ausüben. Es ist daher wichtiger zu überlegen, wo man später gerne mal wohnen möchte. (gerade wegen Familie/Freunde). Da ist die Qualität des Wohnens während des Studiums wirklich zweitrangig.
    Wenn man nach dem Studium und den Rest seines Berufslebens mehr als 10 Prozent weniger verdienen möchte als in anderen Bundesländern (der Abstand wächst jährlich weiter), sich mit den riesigen Jahrgängen der letzten Jahre um die wenigen Beförderungsstellen prügeln möchte, sein Geld für Privatkitas und Privatschulen ausgeben möchte, weil die öffentlichen Bildungseirichtungen vor die Hunde gehen und wenn man Spaß daran hat in der Hauptstadt der Motzer, Besserwisser und Pöbler zu wohnen und den ganzen Tag in Hundescheiße treten und durch Müll waten will, kann man sich natürlich auch für Berlin entscheiden. Man sollte sich aber einen wohlhabenden Partner zulegen, damit man sich die hippen Wohlstandsinseln der Stadt leisten kann. Sonst wird es eher trostlos.
    Na, da stellst Du unsere Hauptstadt aber arg schlimm dar... Dass Berlin nicht der beste Arbeitgeber ist, ist unbestritten.
    Aber gemotzt und gemüllt wird auch in Frankfurt (wohin es die meisten jungen hessischen Rpfl. ja zu verschlagen droht). Die Mieten dort kenne ich nicht. In Berlin sind diese teilweise horrend, aber im Vergleich mit andren Großstädten wie Hamburg oder München...?
    Dafür sind die Lebenshaltungskosten (Essen gehen etc.) in Berlin echt niedrig...

    Ich lebe gern hier. Trostlos ist diese Stadt bestimmt nicht - man muss halt Großstädte mögen.
    Was nicht heissen soll, dass ich unbedingt für Berlin stimme, aber klein steffchen hat recht, drei Jahre Studium sind schnell vorbei, da sollte man weiter denken als bis zu den Wohnheimkosten.

    Das größte Manko der Gesellschaft ist, das Anderssein nicht verstehen zu können.
    Aus dem Nichtverstehen heraus etikettiert man. - P. Pineda

  17. #17
    mexx_nice
    Gast
    Die Beschreibung von LYB muss man mal an einen Reiseführer-Verlag weitergeben!
    -> Ich glaube das trifft unsere Hauptstadt sehr gut^^

    Ich persönlich gehe auch nach Hessen.
    Ich hab hier echt nur positives gehört und freu mich schon riesig.
    Mich persönlich würde es ja schonmal reizen ein paar Jahre in der (mehr oder weniger schönen) Hauptstadt zu wohnen, aber für mein restliches Leben auch nicht.
    Darum komm lieber zu uns nach Hessen, da sind auch die netten Leute ;-)
    (Keine Beleidigung an die Anderen, so ist das nicht gemeint, aber ich kenn die aus Berlin ja nicht^^)

  18. #18
    Himmel
    Gast
    Eines würde ich allerdings bedenken.

    Nach der Ausbildung geht es nach Südhessen (FFM, Wiesbaden oder Darmstadt) Das Leben im Rhein-Main Gebiet ist sehr teuer. Ich kenne die Mieten in Berlin nicht, im Rhein-Main Gebiet ist man für 3 Zimmer ganz schnell 1000.- EUR (warm) los.
    Allerdings ist dort auch eine Menge los (in Berlin allerdings auch)
    Die Übernahmegarantie gilt nicht ewig, wer weiß was in drei Jahren dort los ist.
    Mit 100% Sicherheit ist das Wetter dort aber besser!

  19. #19
    Steffi88
    Gast
    ich hatte auch ne zusage aus hessen und dann noch aus sachsen.
    hab mich dann allerdings gegen hessen entschieden, eben weil ich doch eher heimatverbunden bin - und gerade weil ich nicht am ende im großraum frankfurt verschwinden möchte - ich meine das sind nur erfahrungswerte die hier ausgetauscht worden sind, aber bisschen hat mich das schon von hessen abgeschreckt.
    offensichtlich bietet das wohnheim in meißen nicht so viele vorteile wie das in rothenburg, aber ich denke das ganze wird trotzdem ne tolle zeit ^_^
    wie auch immer du dich entscheiden solltest - schön dass du die zusage hast und ich wünsch dir alles gute!

  20. #20
    Tschuls
    Gast
    ich denke, dass man sich damit nicht nur für die 3 Jahre sondern für eine längere Zeit festlegt ist ja logisch. Das Rhein-Main Gebiet ist wirklich kein Schnäppchen und FFM hat eine der Höchsten ( oder sogar die hochste ?) Kriminalitätsrate in Deutschland. Da jetzt Berlin so schlecht dargestellt wurde, wollte ich auch mal auf die Nachteile bei "uns" hinweisen. Und ich glaube direkt in FFM zu wohnen, ist kein Traum.....zumindest für mich nicht. Mir gefällt aber Hessen an sich, bin ja auch Hessin =) Und letztendlich ist es ja Geschmackssache.

    etwas off-topic: Die putzen in Rotenburg? Nicht im ernst?

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