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Thema: Bewerbung 2013

  1. #1
    Hallmackenreuther1923
    Gast

    Pfeil Bewerbung 2013

    Moin Forum!


    Zwar lässt sich aus dem "Bewerbung 2012"-Thread noch gelegentliches Rumoren vernehmen, dennoch sehe ich die Zeit gekommen, den "Bewerbung 2013"-Thread zu eröffnen. Dies sei hiermit geschehen - möge er wachsen und gedeihen. Anlass für diese Offensive meinerseits sind einige Fragen, die mir weder Foren-Suchfunktion noch Internet-Suchmaschinen beantworten konnten. Vielleicht haben einige der Mitlesenden ähnliche Fragen; vielleicht haben andere der Mitlesenden die passenden Antworten. Ich lege mal mit meinem ersten Beitrag los:


    1. Wie wichtig ist ein Praktikum?
    Ich vermute, dass sich ein Praktikum im näheren Arbeitsumfeld eines Rechtspflegers ganz gut im Lebenslauf macht. Es hat aber sicher schon Bewerber gegeben, die auch ohne diesen Pluspunkt eingestellt wurden. Ein must-have ist es wohl nicht. Ist es ein nice-to-have? Oder völlig verzichtbar? Hintergrund: Ich werde frühestens im November ein Praktikum am örtlichen Amtsgericht absolvieren, kann das also nicht in der Bewerbung anbringen, evtl. auch beim Gespräch nicht (siehe 2.). Muss ich mich jetzt sehr ärgern? (Eigene Einschätzung: Ja. Welcher Personalchef geht schon davon aus, dass ein Bewerber ein Berufsleben lang emsig an seinem Arbeitsplatz schuften wird, wenn der Bewerber einen solchen Arbeitsplatz noch nicht einmal von weitem gesehen hat?)


    2. Nach Zufallsprinzip ausgewählte Auswahlverfahren?
    Beim Lesen älterer Threads schien es mir so, dass die Auswahlverfahren sich teilweise stark voneinander unterscheiden. Die meisten OLGs vertrauen wohl auf den üblichen Einstellungstest (Sprachverständnis, Mathematik, Allgemeinbildung), terminlich frühestens ab November, gefolgt von Assessment-Center-Variationen und/oder Gesprächen mit Psychologen, gefolgt von einem weiteren Gespräch, bis dann im Februar oder auch mal erst im Juni die Zu- oder Absage den Bewerber erreicht. Auf der anderen Seite ist mir hingegen das OLG Schleswig aufgefallen, welches offenbar im November zu einem einfachen Gespräch einlädt und ab Dezember erste Zusagen verschickt - so habe ich es mir jedenfalls aus im Forum verstreuten Beiträgen zusammengereimt. Ist Schleswig die Ausnahme? Gibt es annähernd einheitliche Vorgehensweisen bzw. "Fahrpläne"?


    Über Antworten, Ergänzungen, Hinweise und nahezu jede andere Art von Beitrag freue ich mich.

  2. #2
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    Naja vielleicht kannst du das mit dem Praktikum nicht im Lebenslauf erwähnen, aber möglicherweise in das Anschreiben mit einbinden à la "um meinen Berufswunsch zu festigen, strebe ich ein Praktikum am örtlichen Amtsgericht in diesem Herbst an..." oder so ähnlich.. Das zeigt zumindest schon mal Interesse am Beruf und es wäre vielleicht noch mal ein Gesprächsthema, wenn dein Vorstellungsgespräch nach dem Praktikum liegt..

  3. #3
    Club 1.000 Avatar von papabaer
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    zu 1:

    Ich sehe es eher als "nice to have". Kannst du machen, musst du aber nicht. Ich selber hatte keines gemacht; mir fiele spontan auch kein Kollege ein, der ein solches gemacht hat.


    zu 2:

    Es ist von Bundesland zu Bundesland und von OLG zu OLG völlig unterschiedlich. In Köln war ich etwa Anfang/Mitte Oktober zum Gespräch, etwa 1 Woche später die mündliche Zusage und im Dezember die schriftlich Zusage.
    In Köln war es nur ein Gespräch von mehreren Stunden.
    In Hamm war es eine Kombi aus schriftlichen Tests und Gesprächen (einzeln und Gruppe). Auch alles an einem Tag.
    In Hamburg lief es ganz anders. Erst schriftlihcer Test, dann später ein Gruppengespräch und nach dem sieben Einzelgespräche.
    War aber auch Ende September, Anfang Oktober.

    Berlin hingegen brauchte ewig...da hatte ich bis Februar kein Gespräch und keinen Test.

    "Frühere Generationen waren absolut überzeugt, dass ihre wissenschaftlichen Theorien so gut wie perfekt seien, nur damit sich herausstellte, dass sie den Kern der Sache völlig verfehlt hatten." - Terry Pratchett

    - Was dich nicht umbringt gibt dir XP -

  4. #4
    Pfefferminza
    Gast
    Wie schön das du dich bewerben willst.
    Als ich mich vor 4 Jahren beworben habe, war die Situation ähnlich wie beschrieben.
    Schriftliche Test und Einzelgespräche.
    In Schleswig war ich allerdings nicht, aber in Bremen war es ähnlich.
    Es begann mit einem Gruppengespräch, wenn man sich dort bewiesen hat wurde man noch am selben Tag zum Einzelgespräch geladen. Bremen war allerdings auch sehr spät, ich war glaub ich im Februar dort.Habe dann allerdings auch einen Tag später bereits die Rückmeldung erhalten.
    In Karlsruhe musste ich eine Inhaltsangabe zu einem Sachtext schreiben, anschließend gab es eine Gruppendiskussion und ein Einzelgespräch.Zum Glück alles an einem Tag, da ich aus Niedersachsen anreisen musste.

  5. #5
    Osterhäschen
    Gast

    Alles halb so schlimm!

    Hallo erstmal,

    um dir ein wenig weiter zu helfen, erzähle ich mal, wie es bei mir war.

    Ich habe mich am 3. August beim OLG in Schleswig beworben und bereits am 9. August eine Antwort erhalten mit der Bitte, mich bis Oktober/November zu Gedulden. Am 31. Oktober wurde ich dann wie versprochen benachrichtigt und zu einem Vorstellungsgespräch einen Monat später eingeladen. Es wurde angekündigt, dass mich zwei Interviewsituationen erwarten würden von jeweils ca. 30 Minuten. Außerdem wurde mir empfohlen, mich eingehend über den Beruf Rechtspfleger zu informieren. Ich hatte bis dahin auch noch kein Praktikum gemacht und mich nur mithilfe des Internets/Arbeitsamts informiert.
    Das Bewerbungsgespräch war dann so, wie versprochen; zwei Interviews mit verschiedenen Gesprächspartnern. Es waren viele psychologische und persönliche Fragen, aber auch Fragen dazu, wie ich mir den Beruf vorstelle etc. Ich fand es sehr angenehm, weil alle Personen, die mich ausgefragt haben, wirklich sehr nett waren. Ich glaube, ich habe sogar noch am gleichen Tag oder einen Tag danach per Telefon bescheid bekommen, dass sie mich einstellen wollen, weil ich sehr überzeugend war. Einen Monat später kam dann eine schriftliche Bestätigung und die Aufforderung, noch einige Unterlagen wie Geburtsurkunde, Zeugnis, Passbild, einige Erklärungen etc. nachzureichen.
    Dann habe ich ein halbes Jahr nichts mehr gehört und vor kurzem bekam ich meine Ernennungsurkunde

    Ja, so war das. Ich hoffe, das hilft dir weiter. Und wegen des Praktikums - wie gesagt, ich hatte keins, allerdings hat mich das OLG darauf hingewiesen, dass es empfehlenswert ist, vor Dienstantritt ein Praktikum gemacht zu haben. Ich habe mein Praktikum im April für zwei Wochen beim AG Flensburg absolviert, was auch mein Ausbildungsgericht sein wird. War echt sehr interessant. Es wurde dort auch deutlich, dass viele der Rechtspfleger selbst vorher auch nicht ganz genau wussten, was man in dem Beruf tatsächlich macht. Das hat mich beruhigt.
    Also, vielleicht würde dir ein Praktikum beim Bewerbungsgespräch weiterhelfen, aber es ist nicht zwingend erforderlich.

    Liebe Grüße

  6. #6
    Hallmackenreuther1923
    Gast
    Moin,


    danke für eure Antworten! Hat mich gefreut, eure Beiträge zu lesen; insbesondere die Berichte von den Auswahlverfahren finde ich interessant.


    Was das Praktikum betrifft, hoffe ich jetzt darauf, dass das Amtsgericht einen möglichst frühen Termin ermöglichen kann - und wenn es erst später klappt, werde ich das Vorhaben wenigstens erwähnen, sofern ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen werde.


    Damit zum zweiten Punkt, den Bewerbungsverfahren: Beeindruckend differierend, wie ich finde. Vor allem, dass Schleswig vollständig auf den Standard-Einstellungstest verzichtet, sticht heraus. Ich könnte mir vorstellen, dass das von Osterhäschen beschriebene Verfahren womöglich sogar zielführender ist, dennoch stehen die Schleswig-Holsteiner damit (meines Wissens) alleine da.


    Somit bin ich gespannt, was auf mich zukommt.

  7. #7
    Club 1.000 Avatar von papabaer
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    Moin,

    also Schleswig sticht nicht besonders heraus, da z.B. das Verfahren in Köln ähnlich abläuft. Die Gespräche dauerten zwar länger als 30 Minuten, aber ansonsten ziemlich gleich.

    Außer das unser erster Gesprächstpartner alles nur nicht nett und freundlich war. Im Gegenteil. Er hat einen bewusst durch die Mangel gedreht. Und auch wenn das bei ihm wohl persönliche Veranlagung ist: das war seine Rolle.

    Wünsch dir in jedem Falle viel Glück und Erfolg.

    "Frühere Generationen waren absolut überzeugt, dass ihre wissenschaftlichen Theorien so gut wie perfekt seien, nur damit sich herausstellte, dass sie den Kern der Sache völlig verfehlt hatten." - Terry Pratchett

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  8. #8
    Bombentörtchen
    Gast
    Hallo, ich bin ebenfalls am Beruf des Rechtspflegers interessiert und ich würde gerne wissen, wie das Bewerbungsverfahren denn beim OLG Dresden abläuft? Also was bei den Tests und Gesprächen vielleicht abgefragt wird oder so. Wäre echt lieb, wenn ihr mir da weiterhelfen könntet

  9. #9
    Natti94
    Gast
    @ Bombentörtchen

    Hey. Ich habe mich letzten August für ein Rechtspflegerstudium in Sachsen beworben.
    Das Auswahlverfahren findet zentral mit den anderen Studiengängen der öffentlichen Verwaltung in Meißen an der FHSV statt.
    Nachdem du deine Bewerbung mit dem Vordruck und deinem Zeugnis eingereicht hast, wirst du vermutlich zum Test eingeladen, der meist im November stattfindet. Letztes Jahr wurden alle Bewerber zum Test eingeladen.Das waren
    Wenn du den Test erfolgreich absolviert hast, wirst du dann im Winter zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Bei mir war das im Februar.
    Dort musst du dich zwar in 3er-Gruppen vorstellen, aber das richtige Gespräch findet alleine statt. Dauerte bei mir ca. 15 min.
    Und danach musst du warten und hoffen.
    Ich bin von Platz 7 der Warteliste nachgerutscht.

    Falls du noch Fragen zu dem Test und dem Gespräch hast, dann schreib mir einfach eine PN.

  10. #10
    Natti94
    Gast
    @ Bombentörtchen<br><br>Hey. Ich habe mich letzten August für ein Rechtspflegerstudium in Sachsen beworben.<br>Das Auswahlverfahren findet zentral mit den anderen Studiengängen der öffentlichen Verwaltung in Meißen an der FHSV statt.<br>Nachdem du deine Bewerbung mit dem Vordruck und deinem Zeugnis eingereicht hast, wirst du vermutlich zum Test eingeladen, der meist im November stattfindet. Letztes Jahr wurden alle Bewerber zum Test eingeladen.Das waren 1343.<br>Wenn du den Test erfolgreich absolviert hast, wirst du dann im Winter zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Bei mir war das im Februar.<br>Dort musst du dich zwar in 3er-Gruppen vorstellen, aber das richtige Gespräch findet alleine statt. Dauerte bei mir ca. 15 min.<br>Und danach musst du warten und hoffen. <br>Ich bin von Platz 7 der Warteliste nachgerutscht.<br><br>Falls du noch Fragen zu dem Test und dem Gespräch hast, dann schreib mir einfach eine PN.

  11. #11
    Sasi1234
    Gast

    WICHTIGE FRAGE!!!

    Ich bin schon die ganze Zeit wie verrückt am Suchen, aber werde nicht fündig, also probiere ich es mal hier.
    Anscheinend haben sich ja schon einige für das Jahr 2013 beworben, meine Frage:
    Habt ihr einfach losgeschrieben, heißt, Lebenslauft, Anschreiben, Zeugnisse ans OLG eingeschickt
    oder habt Ihr auf den jeweiligen Internetseiten der OLGs noch zusätzlich Bewerbungsbögen und anderes gefunden und ausgefüllt?

    Ich möchte mich beim OLG Köln bewerben, aber ich finde absolut NICHTS, außer der Adresse, wo ich mich hinwenden soll.
    Dachte, es sind vielleicht noch irgendwo genaue Unterlagen, die ich mit einreichen soll angegeben.
    Oder bin ich zu blind?

    Viele Grüße
    Sasi

  12. #12
    Club 4.000 Avatar von Grisu
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    Dipl.-Rpfl.
    Registriert seit
    13.02.2006
    Beiträge
    4.086
    Macht Ihr es Euch eigentlich immer so einfach? Wenn ich mir die ganzen Themen zu Bewerbungen anschaue, frage ich mich, was ich vor über 20 Jahren falsch gemacht habe ...

    Über das OLG Köln kommt man doch wunderbar zu weiterführenden Links bis hin zum Online-Bewerbungsformular: LINK
    Und was gehört zu einer Bewerbung? Ein Anschreiben und ein Lebenslauf. Sooooo schwer kanns doch gar nicht sein, wenn selbst ich das geschafft habe!
    Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag, doch niemals klug für den, der kommen mag.

  13. #13
    Sasi1234
    Gast
    Was zu einer Bewerbung gehört, sprich Lebenslauf und Anschreiben, ist mir schon klar, danke.
    Wenn Du meinen Text oben richtig gelesen hast, müsste Dir das auch aufgefallen sein.
    Ich wollte lediglich wissen, ob das OLG ANSONSTEN noch etwas fordert, wie eben das Bewerbungsformular, dessen
    Link du mir ja netterweise geschickt hast.
    Ich habe es nämlich leider nicht gefunden, was vielleicht auch einfach daran liegt, dass ich schon den ganzen Tag im Internet hänge, ca. 1000 Tabs auf habe und so langsam dank Berufswahl etwas durchdrehe.
    Trotzdem Danke.

  14. #14
    Bombentörtchen
    Gast
    Es ist doch meist recht eindeutig aufgeführt, was die einzelnen OLGs von dir verlangen. Und bei denen man nichts findet, schickt man die Bewerbung halt so ab, wie man denkt. Wenn was wichtiges fehlt, wird man schon noch im nachhinein darauf hingewiesen

  15. #15
    Club 8.000 Avatar von 13
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    Dibbel-Ribbel (i.R.)
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    13.01.2009
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    Zitat Zitat von Grisu Beitrag anzeigen
    Sooooo schwer kanns doch gar nicht sein, wenn selbst ich das geschafft habe!
    ~ Grüßle ~


    In jedem Beruf muss einer, dem etwas glücken soll,
    gesunden Menschenverstand zeigen;
    nur bei der Rechtspflege ist es sicherer,
    ihn zu verbergen.



  16. #16
    Mandarine
    Gast

    Frage Zusage

    Hat schon jemand eine Einladung zu einem Test erhalten ?

  17. #17
    Eudaimonia
    Gast
    Zitat Zitat von Mandarine Beitrag anzeigen
    Hat schon jemand eine Einladung zu einem Test erhalten ?
    Der Frage schließe ich mich mal an

  18. #18
    Rouby
    Gast
    ich

  19. #19
    Eudaimonia
    Gast
    Ich ja jetzt auch, wobei das als Vorstellungsgespräch deklrariert wurde, nicht als Test . Aber man weiß ja nie...^^

  20. #20
    c4r0
    Gast

    Frage Blöde Frage

    Ich muss jetzt mal eine Frage stellen, die mir eigentlich selbst fast zu doof ist!

    Brandenburg verlangt ein Lichtbild in der Bewerbung. Unter einem Lichtbild würde ich ein richtiges Passfoto verstehen.
    Versteh ich das richtig oder ist damit doch ein normales Bewerbungsfoto gemeint?

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