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Thema: Diplomarbeit

  1. #1
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    Frage Diplomarbeit

    Hallo

    Ich hab mal eine Frage zum Thema Diplomarbeiten.
    Ich habe mir dafür als Fach Insolvenzrecht ausgesucht, weil ich es sehr interessant und spannend finde.
    Allerdings habe ich noch kein konkretes Thema und im Moment auch noch keine richtige Idee
    Hat vielleicht jemand Vorschläge über was sich eine gute Diplomarbeit schreiben lässt und könnte mir einen Tipp für ein Thema geben ?

    Danke schon mal für eure Mühe und Antworten

  2. #2
    Club 1.000 Avatar von Mr.T
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    bei uns kamen die themen von den dozenten. ansonsten mal die sufu testen
    Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren (Einstein)


    und Saisonabschluss steht fest, 30.12. Die Happy Vorschau https://www.youtube.com/watch?v=dJPK725zMK8

    und hier was Neues
    https://www.youtube.com/watch?v=GdRB8T0dyRw

  3. #3
    Club 8.000 Avatar von La Flor de Cano
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    Aus aktuellem Anlass : Drei Jahre § 300 InsO n.F.: Vorzeitige Restschuldbefreiung in der Praxis.
    Vertrauue miiir (Kaa: Das Dschungelbuch, 4. Akt, 3. Szene)


  4. #4
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    Hallo,

    ja kann auch sein das sie themen haben, möchte mich aber trotzdem auch mal informieren Danke schonmal für die ersten Antworten

  5. #5
    Club 3.000 Avatar von Defaitist
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    nun sind mir die Umstände zwischen Vorgabe oder Wahl von Themen zu Dipomarbeiten fremd. Ich denke, wenn jemand mit einem Themenvorschlag kommt und er in das "wissenschaftliche" Konzept des Betreuers passt, sollte es mit dem Thema hinhauen,
    Den Vorschlag von unserem Freund cubanischer Zigarren finde ich pers. sehr spannend.
    Das Thema bedürfe jedoch ein wenig Empirie. Mit der Anfrage bei Gerichten ist natürlich der Zeitfaktor zu berücksichtigen. Oki, ich hab auch mal im Rahmen einer Anfrage - verwaltungsmäßig erlaubt - geantwortet, nie wieder was von der Arbeit gehört.... Oki, ich würd mir dennoch die Zeit nehmen, ob dies alle Justizverwaltungen und auch gerichtliche Sachbearbeiter tun, ist eine andere Geschichte.
    Aber das Thema wäre schon geil !
    herrschendes Recht ist das Recht der herrschenden
    Die Philosophen haben die Welt nur unterschiedlich interpretiert, es kommt darauf an, sie zu verändern! (K.M.)
    Ich weiß, dass ich nicht weiß (Sokrates zugeschrieben); jeder der mein Wissen erfolgreich erweitert, verbreitert mein Haftungsrisiko (nicht sokrates, nur ich)
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  6. #6
    Club 4.000 Avatar von Mosser
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    Mein Vorschlag wäre zum Vergütungsrecht: die Bestimmung des "Normalverfahrens". Da kann man sich so richtig die Finger Wund schreiben und die Modelle Keller, Graeber und natürlich Haarmeyer, Haarmeyer/Mock und Haarmeyer/Wutzke/Förster gegenüberstellen...
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    " Die Titanic wurde von Profis erbaut... Die Arche Noah aber von 'nem Amateur. Verstehen Sie, was ich meine?" (Bernd Stromberg)

  7. #7
    Club 8.000 Avatar von La Flor de Cano
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    Zitat Zitat von Mosser Beitrag anzeigen
    Mein Vorschlag wäre zum Vergütungsrecht: die Bestimmung des "Normalverfahrens". Da kann man sich so richtig die Finger Wund schreiben und die Modelle Keller, Graeber und natürlich Haarmeyer, Haarmeyer/Mock und Haarmeyer/Wutzke/Förster gegenüberstellen...

    Das soll eine Diplomarbeit werden, keine Habilitationsschrift.

    Wäre die Gegenüberstellung von Haarmeyer, Haarmeyer/Mock und Haarmeyer/Wutzke/Förster nicht eher etwas für die Psychoanalyse?
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  8. #8
    Club 4.000 Avatar von Mosser
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    Zitat Zitat von La Flor de Cano Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Mosser Beitrag anzeigen
    Mein Vorschlag wäre zum Vergütungsrecht: die Bestimmung des "Normalverfahrens". Da kann man sich so richtig die Finger Wund schreiben und die Modelle Keller, Graeber und natürlich Haarmeyer, Haarmeyer/Mock und Haarmeyer/Wutzke/Förster gegenüberstellen...

    Das soll eine Diplomarbeit werden, keine Habilitationsschrift.

    Wäre die Gegenüberstellung von Haarmeyer, Haarmeyer/Mock und Haarmeyer/Wutzke/Förster nicht eher etwas für die Psychoanalyse?
    . Dann hat Bella 204 doch schon mal einen guten Anfang.

    Die Gegenüberstellung war natürlich etwas "ketzerisch". Aber da "er" dauernd meine Kollegen und mich angreift, darf ich das ja auch. Wobei ich die sachliche Auffassung zum "Normalverfahren" aus seinem letzten Aufsatz auch gar nicht schlecht fand. Aber stimmt, für eine Diplomarbeit möglicherweise zu komplex.
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  9. #9
    Club 3.000 Avatar von Defaitist
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    oki, ist jetzt off topic:
    na nun haut doch nicht immer auf den Haarmeyer ein. In seinem Werk zur KVVergütVO hat er nach meinem Dafürhalten genial dargestellt, wie sich unter typisierender Betrachtungsweise der Normalfall zu den Minderungs- und Erhöhungstatbeständen fassbar machen lässt.
    Das war das Beste, was ich zum Vergütungsrecht gelesen und durchgearbeitet habe.
    Seit Einführung der InsO ist es zu erheblichen Verwerfungen gekommen. Diese sind sowohl durch eine schlampige Praxis des Verordnungsgebers und verschiedene Kehrtwendungen des BGH herbeigeführt worden.
    H.H. hat offenbar einen Paradigmenwechsel vorgenommen, und hierbei wohl die Normalfall-Betrachungsweise etwas verabschiedet. Dies macht es komplizierter in der Betrachtungsweise.
    Mitlerweile ist die Rspr. zur Vergütung kaum noch überblickbar und lässt klare Strukturen nicht mehr erkennbar.
    Beim BGH kann der amtsgerichtliche Rechtsanwender auch nur noch die grad heute maßgebliche Entscheidung anwenden oder auch nicht, weil dort wohl der Grundsatz herrscht: heute back ich, morgen brau ich.....
    Der BGH war mit Vergütungsfragen schlichtweg überfordert und hat ohne die sonst gebotene Weitsicht Entscheidungen produziert, die von wenigen Ausnahmen abgesehen nicht mehr ernstgenommen werden können.
    ......
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  10. #10
    Club 4.000 Avatar von Mosser
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    Zitat Zitat von Defaitist Beitrag anzeigen
    oki, ist jetzt off topic:
    na nun haut doch nicht immer auf den Haarmeyer ein....
    Wie man in den Wald hineinruft. Ich fand z.B. den Aufsatz in ZInsO 2016, 2057 in der Sache eigentlich sehr gut. Nur dieses ewige fast schon demagogische Gerichts- bzw. Rechtspflegerbashing geht mir gehörig auf die Nerven. Auch er kann ruhig mal zur Kenntnis nehmen, das es durchaus weit unterschiedliche Auffassungen im Vergütungsrecht gibt. Und nicht jeder, der seine Auffassung nicht teilt, betreibt kollusives Miteinander mit Verwaltern oder macht sich die Arbeit leicht.
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  11. #11
    Club 2.000 Avatar von BREamter
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    Ist die Arbeit mit oder ohne Aktenauswertung/Praxisteil zu schreiben?

  12. #12
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    Also nach Möglichkeit soll schon ein gewisser Praxisbezug da sein

  13. #13
    Noch neu hier Avatar von Mirasol
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    Ich als Schuldner- und Insolvenzberaterin fände auch das Thema "Drei Jahre § 300 InsO n.F.: Vorzeitige Restschuldbefreiung in der Praxis" hochinteressant und sehr praxisrelevant

  14. #14
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    der 300

    @ # 3, 5, 13

    Grundsätzlich sicher spannend, allein es fehlt die zeitliche Praxis.
    3-Jahres-Verkürzungs-Anträge können jetzt langsam ab ~ August 2017 aufkommen.

    Hatte insoweit bislang eine Sch.-Anfrage, die zeitlich ab November 2017 relevant werden könnte, mal sehen (avisierte Drittzahlung).

    Ansonsten habe ich im neuen Recht erst einen Schuldner in die Vorzeitige "entlassen" können
    nach § 300 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, erste Variante i.V.m. analog Satz 4 InsO.

    Ab 2019 ff. (!) sicher ein praktisch-evaluierend interessantes Thema, derzeit aber noch nicht.

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