Guten Morgen liebe Vollstreckungsrechtspfleger,
ich benötige dringend eure Hilfe, da zur Zeit im Kopf Verwirrung herrscht:

Hab meinen ersten Arrestpfändungsantrag auf dem Tisch (hatte mit ZwV vorher nix zu tun, komme ursprünglich aus FGG-Bereich, seit Kurzem im Zivilrecht - LG-Rpfl - zu Hause).
Ursprünglich war der Antrag nach §§ 930, 929 III ZPO auszulegen, der Antrag ging - was zulässig ist - vor Zustellung des Arrestbeschusses an den Schuldner ein.
Das Problem: Ab wann muss ich auf Nachweis der ZU des Arrestbeschlusses bestehen, wenn wegen ständiger Mängel im Antrag Korrekturen notwendig sind?

Folgender Werdegang:
3.11.14 Zustellung Arrestbeschluss (AB) an Gläubiger
18.11.14 Eingang Antrag auf Erlass Pfändungsbeschluss, da fehlerbehaftet, wurde dieser von mir moniert,
3.12.14: Rücknahme des Antrages und Einreichung eines neuen Pfändungsantrages. Dieser ist wieder mängelbehaftet und muss(te) erneut moniert werden.
Klar ist, dass auf jeden Fall die Frist des 929 II ZPO zwischenzeitlich abgelaufen ist, § 929 III kommt wohl jetzt nicht mehr in Frage, oder?
Das bedeutet dann ja wohl auch, dass ich mir ab 5.12.2014 die Zustellung des Arrestbeschlusses als Vollstreckungsvoraussetzung nach § 750 ZPO nachweisen lassen muss, hm?
Und wenn die Zustellung bis einschließlich 4.12.2014 nicht erfolgt ist, muss ich den Antrag zurückweisen, auch wenn der Gläubiger bereits den Antrag auf Zustellung beim GV gestellt hat, diese aber noch nicht erledigt ist.
Liege ich hier falsch bzw. hab ich was übersehen?
Hab soviel zwischenzeitlich dazu gelesen, dass jetzt alles unklar ist. Alles,was ich bisher gelesen habe, geht davon aus, dass ZU des AB innerhalb der Monatsfrist an Schuldner erfolgt ist bzw. nach § 929 III binnen Wochenfrist nach Erlass des Pfändungsbeschlusses und ZU an Drittschuldner erfolgt.
Möglicherweise sehe ich ein Problem, wo gar keins ist. Bitte helft mir Licht ins Dunkel zu bringen. Danke vorab.