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Thema: Urteilsanmerkungen / Kommentare - Nachlass

  1. #1
    Administrator Avatar von Kai
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    Urteilsanmerkungen / Kommentare - Nachlass

    In einigen Unterforen (InsO und Familie) gibt es für die Rechtsprechungsthreads bereits Diskussionsthreads, damit die dort eingestellten Entscheidungen nicht untergehen bzw. die Rechtsprechungsthreads nicht durch Diskussionen unübersichtlich werden.

    Dies ist nun der Diskussionsthread zu

    Rechtsprechungshinweise Nachlass

    Vieles bleibt ein Geheimnis. (LG Hamburg, Beschluss vom 05.10.2014, 328 T 72/14)

  2. #2
    Fortgeschrittener Avatar von Einstein
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    OLG Schleswig, 6.06.2016, 3 WX 12/16: Vergütung Nachlassverwalter

    Ist der Beschluss eine Umkehr zu allem bisher Entschiedenen?

    Stundensatz von weniger als € 45,00 bei ganz einfachen Fällen, € 45,00 bei einfachen Fällen, € 65,00 bei mittlerem Schwierigkeitsgrad und € 85,00 bei schwieriger Abwicklung?

    Und das bei Nachlassverwaltungen, die dem Grunde nach haftungsgefährdender sind als Nachlasspflegschaften?

    Und der vergütbare Zeitraum beginnt mit der Anordnung der Nachlassverwaltung und nicht erst mit der Verpflichtung des Nachlassverwalters?

    "Deshalb ist der Nachlassverwalter im Ergebnis wie ein Nachlasspfleger zu vergüten" und im Umkehrschluss der Nachlasspfleger wie ein Nachlassverwalter.

    Immerhin: Der Einwand der mangelhaften Geschäftsführung wird nicht berücksichtigt.

  3. #3
    Club 6.000 Avatar von TL
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    Das OLG Schleswig arbeitet daran, die Position des OLG Dresden einzunehmen, nachdem man im Osten wohl inzwischen wenigsten einigermaßen zur Vernunft gekommen ist...
    -------------------------Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, daß ihre Verwirklichung von vorn herein ausgeschlossen erschien. (Albert Einstein) ------------------------------------

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  4. #4
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    Zitat Zitat von Uhu Beitrag anzeigen
    Beschluss BGH vom 02.12.2015 - IV ZB 27/15 Rdz.8, danach ist der BGH der Ansicht, dass die Genehmigungserklärung dem Nachlassgericht zugeleitet werden muss!
    Ebenso bereits OLG Koblenz, Beschluss vom 17.01.2014, 13 WF 1135/13 (Rpfleger 2014, 319).

    Diese erfreuliche Klarstellung lässt darauf hoffen, dass die Familien- und Nachlassgerichte künftig zu einer einheitlichen Praxis finden.

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