Ergebnis 1 bis 4 von 4

Thema: Wirkung der Sicherstellung der Auflassungsvormerkung

  1. #1
    serpentino
    Gast

    Wirkung der Sicherstellung der Auflassungsvormerkung

    Hallo Gemeinde,

    Grundsätzlich ist es ja so, dass ein Teil der Kaufpreiszahlungsvoraussetzungen beim Immobilienerwerb u.a. die Eintragung einer Vormerkung darstellt. Oftmals wird jedoch lediglich die Gewährleistung bzw. Sicherstellung der Auflassungsvormerkung vereinbart.

    Welche Wirkung entfaltet denn eine Sicherstellung einer Auflassungsvormerkung? Wirkt die im gleichen Umfang wie die Vormerkung selbst, oder entstehen durch diese "Sicherstellung" die ja zeitlich vor der Vormerkung selbst entsteht, Risiken für den Erwerber?

    Sollte das Thema schon einmal angesprochen worden sein: Gefunden habe ich hier nichts dazu

    Grüße
    Patrick

  2. #2
    Administrator Avatar von Kai
    Beruf
    Rechtspfleger/ Zustellungsvertreter gem. § 6 ZVG
    Registriert seit
    06.04.2005
    Ort
    Suburbia
    Beiträge
    5.268
    http://www.westfaelische-notarkammer.../grundbuch.htm
    dort 3b

    http://westfaelische-notarkammer.de/...erstellung.htm

    Inwiefern stellt sich die Frage dienstlich in der Steuerverwaltung?
    Vieles bleibt ein Geheimnis. (LG Hamburg, Beschluss vom 05.10.2014, 328 T 72/14)

  3. #3
    serpentino
    Gast
    Die Frage hat sich ergeben als ich mich mit einem Kollegen der Grunderwerbsteuerstelle über Kaufverträge und einzelnen Ausführungen darin unterhalten habe. Er meint, dass diese Bestimmung durchaus öfter vorkommt und nicht wirklich unüblich ist. In der Sache also einer Eintragung selbst gleichzusetzen ist.
    Ich finde sie allerdings etwas schwammig, irgendwie nicht hinreichend bestimmt und auch etwas risikolastig. So verstehe ich auch die Verweise die du mir gegeben hast. Wobei ich selbst das ganze nicht als Fachmann in diesem Bereich sondern aus Sicht der Veranlagung beurteile.

    Sollte Steuerverwaltung nicht zu eurem Nutzerkreis gehören, dann Asche auf mein Haupt. War keine Absicht.
    Interessiert hätte mich die Sicht und die Erfahrung eines Praktikers.

  4. #4
    Club 2.000 Avatar von tom
    Beruf
    Notar
    Registriert seit
    25.07.2013
    Beiträge
    2.921
    Liegt ganz einfach daran, dass man in bestimmten Gemarkungen monatelang auf die Eintragung der Vormerkung warten darf. Es ist das Risiko des Notars, den Kaufpreis so fällig zu stellen. Aber da es auch möglich ist und vorkommt, dass gar keine Vormerkung eingetragen wird (unter Verwandten, bei unentgeltlichen Geschäften, Kauf von der Gemeinde, dem Land oder der Bundesrepublik Deutschland) ist diese Art der Abwicklung jedenfalls nicht per se unzulässig.
    "Dein verk*ckter Kommentar war natürlich nur ein Spaß, alles klar." - Kraftklub

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •