Hallo, kann mir bitte mal jemand helfen?

Ich habe einen Antrag auf Kraftloserklärung eines Grundschuldbriefes, nachdem in einem gerichtlich protokollierten Vergleich vor dem LG der Beklagte (GS-Gläubiger) auf die Grundschuld verzichtet hat.
Antragsteller ist der Kläger, zugleich Insolvenzverwalter des eingetragenen Eigentümers.

Kann ich denn bei einem Verzicht die gleichen Maßstäbe an den Antragsteller stellen wie bei einer erteilten Löschungsbewilligung? Das KG Berlin, Beschluss vom 25. Oktober 2010 – 12 W 30/10 –, juris hat dort entschieden, dass der Eigentümer, wenn ihm der Brief und die Löschungsbewilligung überlassen wurde, im Wege der (gewillkürten) Prozessstandschaft berechtigt sei, Anträge nach § 467 FamFG zu stellen.

Mir stellt sich jetzt die Frage, ob dies auch für den Verzicht auf das Grundpfandrecht gilt, wenn der Verzicht noch nicht im GB eingetragen ist. Hinsichtlich der Wirksamkeit des Verzichts bedarf es der Eintragung im Grundbuch gemäß § 1168 Abs. 2. Eine Eintragung des Verzichts wird wohl auch nicht mehr möglich sein, denn dazu bedarf es der Vorlage des GS-Briefes.
Der Antragsteller hat mitgeteilt, vom Beklagten den Grundschuldbrief ausgehändigt bekommen zu haben, aber im Wege der weiteren Verwendung (geplanter Verkauf des Grundstücks) ist der Brief abhanden gekommen.
Was meint ihr? Sehe ich ein Problem, wo überhaupt keins ist
Danke vorab.

Rosi