Ergebnis 1 bis 2 von 2

Thema: KFB nach Zahlung an vermeintlichen Anwalt

  1. #1
    Noch neu hier
    Beruf
    Rechtspfleger
    Registriert seit
    25.05.2016
    Ort
    NRW
    Beiträge
    4

    Unglücklich KFB nach Zahlung an vermeintlichen Anwalt

    Hallo,ein etwas unglücklicher Fall.
    Es handelt sich um eine normale Zivilsache. A verklagt B.
    Für B melden sich 2 verschiedene Anwaltskanzleien zur Akte.
    Die Klage wird zurückgenommen. A trägt die Kosten des Verfahrens.

    Anwalt 1 beantragt Kostenfestsetzung.
    Der Kläger sagt, dass er schon an Anwalt 2 gezahlt hat.

    Anwalt 1 legt ein Schreiben der Mandanten vor, wonach diese bestätigen, dass sie nur und ausschließlich Anwalt 1 beauftragt haben und keine Ahnung haben, warum Anwalt 2 in ihrem Namen aufgetreten ist. Sie hätten jedenfalls keinen Auftrag erteilt.

    Anwalt 2 gibt trotz Aufforderung zur Stellungnahme keine Antwort. Ich denke, dass ich ganz normal festsetzen kann, da die Zahlung an Anwalt2 (wenn überhaupt er-folgt) offenbar zu Unrecht erfolgt ist mangels Beauftragung durch die Beklagten.

    Der Kläger muss ganz normal an die Beklagten (oder an Anwalt 1) zahlen und sich ggfls. das Geld von Anwalt 2 zurückholen.

    Liege ich da falsch?

    Gruß und guten Jahreswechsel an alle Kolleginnen und Kollegen!
    Geändert von Skarbku (27.12.2016 um 11:02 Uhr) Grund: Formatierung geändert

  2. #2
    Club 1.000
    Beruf
    Rechtspfleger
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Am Rande des Ruhrpotts
    Beiträge
    1.029
    Zahlung ist ein materiell-rechtlicher Einwand. Im Rahmen des KFV wird diese allenfalls dann berücksichtigt, wenn sie unstreitig ist. Dies ist hier offensichtlich nicht der Fall, daher festsetzen!
    FC Bayern - forever No. 1!

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •