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Thema: FH Bad Münstereifel oder Hildesheim?

  1. #1
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    FH Bad Münstereifel oder Hildesheim?

    Hallo ihr Lieben!

    Ich stehe vor einer großen Entscheidung: lieber nach Bad Münstereifel oder nach Hildesheim?

    Ich weiß, das ist ein ziemliches Luxusproblem und trotzdem würde ich gerne Erfahrungen von euch hören! Natürlich wird es hier wohl kaum jemanden geben, der bereits an beiden Fachhochschulen studiert hat, aber man kann ja mal untereinander vergleichen.

    Großer Vorteil von Bad Münstereifel ist natürlich das Wohnen und die Verpflegung für so einen niedrigen Beitrag, das ist unschlagbar!
    Aber wie sieht es mit folgenden Sachen aus:
    - Dozenten
    - Studentenklima
    - Bibliothek
    - Studieninhalte
    - Ausstattung
    - Organisation

    Da ich aus dem Norden komme, wäre Bad M. doch schon eine große Entfernung für mich (+-600km). Gibt es jemanden, der auch von weiter weg nach NRW gegangen ist und mir von seinen Erfahrungen berichten kann?

    Ich freue mich auf eure Beiträge!
    Liebe Grüße

  2. #2
    Club 2.000 Avatar von Mola
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    Für eine qualifizierte Aussage zur FH bin ich wohl mittlerweile zu alt...
    Aber ich würde die grundsätzliche Frage, in welchem Bundesland ich Beamter werden möchte, nicht von den 3 Jahren Ausbildung abhängig machen. Da wäre für mich entscheidend, wo ich die darauf folgenden 40 (+x) Jahre im Beruf meinen Lebensmittelpunkt haben möchte.
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  3. #3
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    Zitat Zitat von juliUSA Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben!

    Ich stehe vor einer großen Entscheidung: lieber nach Bad Münstereifel oder nach Hildesheim?

    Ich weiß, das ist ein ziemliches Luxusproblem und trotzdem würde ich gerne Erfahrungen von euch hören! Natürlich wird es hier wohl kaum jemanden geben, der bereits an beiden Fachhochschulen studiert hat, aber man kann ja mal untereinander vergleichen.

    Großer Vorteil von Bad Münstereifel ist natürlich das Wohnen und die Verpflegung für so einen niedrigen Beitrag, das ist unschlagbar!
    Aber wie sieht es mit folgenden Sachen aus:
    - Dozenten: Die sind wohl so wie überall, es gibt ganz ganz tolle Dozenten und halt ein paar, die man sich halt nicht wirklich wünscht. Aber so ist es ja in der Schule in der Regel auch gewesen. An sich würde ich aber sagen, sind die Eifel-Dozenten echt bemüht und freundlich.
    - Studentenklima: Ich kann nur sagen, dass ich da super tolle Freunde gefunden habe Wenn man so lange auf einem Haufen hockt, dann wächst man wirklich zusammen!
    - Bibliothek: War ich selten...
    - Studieninhalte: Anspruchsvoll aber machbar. Denke aber nicht, dass es da einen großen Unterschied zwischen den FHs geben wird. Die Aufgabenbereiche eines Rechtspflegers sind doch recht ähnlich, und selbst wenn du in NRW keine Erbscheine aufgrund Testament erteilst, das ganze Erbrecht musst du trotzdem können.
    - Ausstattung: Die Zimmer sind gut ausgestattet und sogar recht groß finde ich. Also ich war positiv überrascht.
    - Organisation: Alles ist sehr durchgeplant, man weiß ja schon am Anfang des ersten Jahres wann die ganzen Klausuren sind. Kann eigentlich nichts schlechtes sagen.

    Da ich aus dem Norden komme, wäre Bad M. doch schon eine große Entfernung für mich (+-600km). Gibt es jemanden, der auch von weiter weg nach NRW gegangen ist und mir von seinen Erfahrungen berichten kann?

    Ich freue mich auf eure Beiträge!
    Liebe Grüße
    Kann selber nur von BME sprechen, da gibt es in jedem Jahrgang auch eigtlich immer welche die doch von ziemlich weit weg kommen. Man muss es halt mögen, am Wochenende recht alleine im Wohnheim zu sein... von den Leuten aus NRW bleiben die meistens höchstens vor Klausuren da.

  4. #4
    Club 3.000 Avatar von Patweazle
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    Ich komme auch aus dem Norden und habe in M'eifel studiert.
    Du hast eine Unterkunft direkt an der FH, bekommst drei Mahlzeiten am Tag und das alles für ein geringes Entgelt. Die Wege sind kurz, du kannst auch nachmittags/abends "mal eben" in die Bibliothek und natürlich kann es ein großer Vorteil sein, Mitstudierende um sich zu haben (Geselligkeit, aber auch fachlicher Austausch).

    Zu den Dozenten kann ich nur sagen: Es gibt immer solche und solche. Ein paar Dozenten waren absolut klasse, andere so naja, und es gab natürlich auch Ausreißer, bei denen man sich dachte "Wie konnte der/die Dozent/in werden?".

    Nicht zu verachten ist natürlich die Fahrtzeit, wenn du zu deinen Eltern fahren möchtest. Bei mir kam das irgendwann nur noch einmal im Monat vor, teilweise bin ich auch einen ganzen Monat lang in der Eifel geblieben. An den Wochenenden ist es da relativ leer - aber mit den richtigen Leuten funktioniert auch das.

    Ich kann nur für M'eifel sprechen. Ob es "besser" ist als Hildesheim, kann ich nicht beurteilen - aber alleine das gesicherte Zimmer vor Ort zu haben, sich keine Wohnung suchen zu müssen (höhere finanzielle Belastung) und die Mitstudierenden um sich zu haben ist aus meiner Sicht viel wert.
    "Ihr Recht bekommen die Leute bei mir, aber nicht ihren Willen!" (PuCo)

    Wir Zauberer wissen über sowas Bescheid!

  5. #5
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    Zitat Zitat von Mola Beitrag anzeigen
    Für eine qualifizierte Aussage zur FH bin ich wohl mittlerweile zu alt...
    Aber ich würde die grundsätzliche Frage, in welchem Bundesland ich Beamter werden möchte, nicht von den 3 Jahren Ausbildung abhängig machen. Da wäre für mich entscheidend, wo ich die darauf folgenden 40 (+x) Jahre im Beruf meinen Lebensmittelpunkt haben möchte.
    Dieser grundsätzlichen Erwägung kann ich auch nur beipflichten; in diesem Zusammenhang sei der Threadstarterin die Lektüre der Threads zu Tauschpartnergesuchen ans Herz gelegt. Folgende Aspekte wären für mich wichtig (nach Relevanz sortiert):
    - sehe ich meinen künftigen Lebensmittelpunkt im Norden, dann eher Hildesheim
    - möchte ich Beamter in NRW werden oder Beamter im Norden (Thema: Einstiegsgehalt, Beförderungsaussichten, Entwicklungsmöglichkeiten) - hier hilft die Suche im Forum weiter
    - möchte ich während der theoretischen Studienabschnitte oft und regelmäßig nach Hause, dann eher Hildesheim


    Da ich Münstereifel nur von einem Seminar kenne und Hildesheim gar nicht, kann ich zu einem direkten Vergleich nichts sagen. Ich weiß als Bayer auch nicht, ob es besser ist, Beamter von NRW zu sein oder irgendwo im Norden. Für mich persönlich war es wichtig, heimatnah eingesetzt zu werden, weil ich mir nicht hätte vorstellen können, woanders als in meinen geliebten OLG-Bezirk hinversetzt zu werden. Aber das ist Geschmackssache und die persönlichen Bindungen sind bei jedem anders. Eine frischgebackene Abiturientin sieht das idR offener als ein Aufstiegler aus dem mittleren Dienst, der schon Familie und Eigenheim irgendwo hat.

  6. #6
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    Zu denken ist bei dieser Entscheidung auch daran, dass man während der praktischen Ausbildung natürlich auch in NRW eingesetzt wird, wenn man in Bad M´eifel studiert. In dieser Zeit müsstest du dir dann natürlich irgendwo ein Zimmer suchen, während du beim Studium zu Hause dann ggf. zu Hause wohnen könntest. Ansonsten wie mola!
    FC Bayern - forever No. 1!

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