Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thema: Rechtsnachfolgeklausel gegen sich selbst?

  1. #1
    Club 1.000
    Beruf
    Rechtspflegerin
    Registriert seit
    12.06.2008
    Beiträge
    1.012

    Rechtsnachfolgeklausel gegen sich selbst?

    A, vertreten durch RA A, hat gegen B einen Titel erwirkt. A ist verstorben und von B, X, Y und Z beerbt worden. RA A beantragt jetzt, den Titel umzuschreiben (Erbschein liegt vor).

    Ich frage mich jetzt, ob RA A dafür noch Vollmacht hat oder Vollmacht aller Erben vorlegen muss. B hat sich hier telefonisch auf der Geschäftsstelle gemeldet und gefragt, ob der Titel überhaupt umgeschrieben werden kann, da er zugleich auf Klägerseite und Beklagtenseite steht. Danach hat er bestimmt keine Vollmacht erteilt. Müssen alle Erben den Antrag gemeinsam stellen bzw. durch einen Bevollmächtigten und notfalls vorab auf Zustimmung zur Umschreibung klagen?

  2. #2
    Club 1.000
    Themenstarter

    Beruf
    Rechtspflegerin
    Registriert seit
    12.06.2008
    Beiträge
    1.012
    Ich schubs mal...

  3. #3
    Club 3.000
    Beruf
    Rechtspfleger
    Registriert seit
    24.10.2007
    Ort
    Sachsen
    Beiträge
    3.566
    Die VM eines Erben reicht, jeder kann die Klausel für die Erbengemeinschaft beantragen = Leistung an alle, vgl. Zöller, § 727 Rdn. 4.

    Selbst während des Verfahrens wäre es kein Problem gewesen, den Rechtsstreit fortzuführen, vgl. BGH, XII ZR 33/15 Rdn. 14.
    Es ist immer besser, die Figuren des Gegners zu opfern.

    Savielly Tartakover

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •