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Thema: Wie wird der Vorschuss gem. § 58 III RVG praktisch angerechnet?

  1. #1
    Stammgast Avatar von snooze
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    Wie wird der Vorschuss gem. § 58 III RVG praktisch angerechnet?

    Hallo zusammen,
    ein Pflichtverteidiger hat einen Vorschuß von 1.000,-- Euro erhalten.
    Nach der Berechnung gem. § 58 III RVG muss ich davon 356,-- Euro anrechnen.
    Ziehe ich diesen Betrag einfach von der Endsumme (Gesamtbetrag) der eingereichten Pflichtverteidigervergütung ab?
    Oder ist es doch komplizierter (Mehrwertsteuer aus Vorschuß rausrechnen etc.)?

  2. #2
    Foren-Experte Avatar von z0rr0
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    Davon auszugehen, dass der Vorschuss ebenfalls die Mehrwertsteuer enthält:

    einfach von der Endsumme der Pflichtverteidigervergütung abziehen, da die Endsumme ja ebenfalls die Steuer beinhaltet.
    ...dafür haben wir kein Formular.


    Sämtliche Beiträge stellen keine Rechtsauskunft dar, sondern spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Verfassers wider.




  3. #3
    Noch neu hier
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    Wenn beide Beträge (also Vorschuss und Endsumme) die Umsatzsteuer enthalten, kannst du den anzurechnenden Betrag einfach von der Endsumme abziehen.
    "Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”
    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”
    Marc Uwe-Kling

  4. #4
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    Die 1000 € durch 1,19 teilen (ergibt 840,34 €) und das anrechnen.

  5. #5
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    Ob anzurechnen ist, hängt von den Gebühren ab. Daher muss man ermitteln, welcher Betrag auf diese geleistet wurde (netto).

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