Guten Morgen,

folgender Vergleich wurde geschlossen:

1) Die Beklagte verpflichtet sich, eine 1,3 Gebühr aus X nebst 20,00 EUR sowie eine 1,3 Gebühr aus Y nebst 25,00 EUR zuzüglich Mwst. abzüglich 200,00 EUR zu zahlen.
2) Von den Kosten des Rechtsstreits hat die Beklagte 20 % zu zahlen, die Klägerin 80%.


Der Klägervertreter gibt an, die Beklagte habe eine Summe Z bereits gezahlt.
Inwiefern ist dies bei der Quotelung zu berücksichtigen?

Ich hätte nun ganz normal gequotelt und bei der festgestellten Zahlung Beklagte an Klägerin anschließend die bereits gezahlte Summe Z abgezogen.
Man könnte allerdings auch schon vor der Quotelung die Zahlung auf Klägerseite in Abzug bringen (Anrechnung) und anschließend quoteln.
M.E. ist aus dem Vergleich aber nicht einwandfrei erkennbar, dass es sich um eine Geschäftsgebühr handeln soll und auch sonst tendiere ich eher dazu, am Ende abzuziehen, sicher bin ich mir aber nicht.

Any suggestions?
Danke im Voraus!