Nach § 352a Absatz 2 1 FamFG müssen für einen quotenlosen Erbschein alle Antragsteller auf die Aufnahme der Erbteile in den Erbschein verzichten. Scheinbar wir dies in der Kommentarliteratur und Aufsätzen dahingehend verstanden, dass alle Miterben einen entsprechenden Verzicht gegenüber dem Nachlassgericht erklären müssen. Ich verstehe nicht, wieso dort nicht nur der Antragsteller verzichten muss, wie es im Gesetz steht. Der Gesetzgeber hat in § 352a Absatz 1 FamFG gezeigt, dass er den Unterschied zwischen einem Erben und einem Antragsteller kennt. Die Kommentare und Aufsätze enthalten auch keine Begründung für eine abweichende Lesart. Wie handhabt Ihr das?