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Thema: Rechtspfleger trotz Straftaten?

  1. #1
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    Rechtspfleger trotz Straftaten?

    Hi,

    ich danke erst einmal für die Aufnahme in dieses Forum.

    Ich interessiere mich für eine Bewerbung als Rechtspfleger. Allerdings mache ich mir etwas Sorgen, da ich einige "Altlasten" habe.

    Die da wären:

    - Verst0ß gegen das BTMG: Eingestellt gemäß § 31a BTMG
    - Verstoß gegen das BTMG: Eingestellt gemäß § 31a BTMG
    - Versuchter Betrug: Eingestellt gemäß § 153a STGB mit Auflage


    Ich bin also nie verurteilt worden sondern immer nur Einstellungen. Damit habe ich ein sauberes Führungszeugnis. Hat mir meine Staatsanwältin damals auch bestätigt. Sie meinte auch meine letzte Einstellung sei hart auf der Kippe und nächstes mal kommt eine Anklage. Meine Frage ist aber, ob ich a) diese Einstellungen angeben muss und b) ob es nicht doch interne Register gibt, in denen Einstellungen drin stehen und die die Behörde für Rechtspflegerernennungen reinschauen kann.

    Wäre echt übel wenn meine Einstellung an so etwas scheitern würde.

    Ephemeral

  2. #2
    Gehört zum Inventar Avatar von z0rr0
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    Man muss, wenn ich mich richtig erinnere, ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Ob da eingestellte Verfahren drin stehen, kann ich nicht sagen.
    ...dafür haben wir kein Formular.


    Sämtliche Beiträge stellen keine Rechtsauskunft dar, sondern spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Verfassers wider.




  3. #3
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    Ein Vergehen = Jugendsünde... kann man mal verzeihen. Mehrfache Vergehen sprechen für ein Persönlichkeitsmuster.

    Die Tatsache, dass du nicht angeklagt wurdest (... worüber du dich ja fast hämisch freust. Echt dämliche Justiz, was?) , spricht dich von keiner Schuld frei oder macht das Vergehen in irgendeiner Form harmlos.

    Die Vergehen, die du hier andeutest, sind für den Job ein No-Go. Ich hoffe, dass es in einem Register aufgeführt ist.

  4. #4
    Club 9.000 Avatar von Gegs
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    In Sachsen gibt es bei der Staatsanwaltschaft ein internes Register, bei denen alle Verfahren (auch Einstellungen und Strafen unterhalb des Führungszeugnisses) eingetragen sind. Ob dies in anderen Bundesländern auch so ist oder andere Justizpersonen darauf zugreifen können, kann ich nicht sagen.
    Er versprach auf mich zu warten, wann und wo auch immer, denn ich könnte ihn ja brauchen. Und ich brauche ihn - wie schon immer. Er ist eben mein Hund. (Gene Hill)

    "Vergiß der Dich bezahlt hat, Dich versichert und verplant hat, licht Dein' Anker, mach blau!" (Basta)

  5. #5
    Administrator Avatar von Kai
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    Geschlossen. Ggf. mag sich der Fragesteller an ein Mitglied der rechtsberatenden Berufe wenden.
    Vieles bleibt ein Geheimnis. (LG Hamburg, Beschluss vom 05.10.2014, 328 T 72/14)

  6. #6
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    Danke Zorro und Gegs.

    Dir, Authchirion, wünsche ich auch alles Gute. Auch wenn es offensichtlich nicht auf Gegenseitigkeit beruht.

    Ephemeral

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