Nachlassangelegenheit - Rückforderung der Bestattungskosten

  • Einen guten Tag an alle!

    Folgender Fall: mehrere Geschwister wären Erben nach einem verstorbenen Bruder (+2022). Alle Geschwister, die Kontakt zum Bruder hatten, schlagen die Erbschaft aus, müssen jedoch, da die Stadt die Übernahme der Bestattungskosten ablehnt, für diese selbst aufkommen.

    Zwei der Schwester, die keinen Kontakt zum Bruder hatten - 1. im psych. Fachpflegeheim untergebracht und mit rechtl. Betreuung, die das AG nach Ausschlagung angefragt hat, die 2. sehr betagt und anscheinend intelekutell nicht auf der Höhe und vermutlich nicht in der Lage, dazu Stellung zu nehmen - sind, da die Erbschaft nicht ausgeschalgen wurde, erstmals potentielle Erbinnen. Die im Pflegeheim wohnende Schwester erhält SGB-Leistungen, die in eigener Wohnung (Miete) Wohnende vermutlich jedoch auch.

    Können Bestattungskosten von den Erben, die die Erbschaft nach dem Bruder ausgeschlagen haben, jedoch für die Bestattungskosten aufgekommen sind, nachträglich von den zwei Erbinen, die letztendlich die Erbschaft annehmen werden, zurückgefordert werden?

    Danke im Voraus für eine Aufklärung....Anwälte für Erbschaftsrecht, die gewillt sind, im Rahmen eines Beratungsscheins vom AG tätig zu werden, sind echt eine RARE SACHE!

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