Beiträge von hiro

    Die Rechnungen für die Bestellungen liegen vor? Denn selbst wenn man Amazon Prime hat, können ja für bestimmte Waren dennoch Versandkosten anfallen. z.B. wenn es sich um Drittverkäufer handelt o.Ä. (Ich hoffe ihr wisst, was ich meine..) Und für solche Bestellungen braucht man dann ja letztlich nicht die "Gebühr" von 1 € anfordern.

    Hinzu kommt die Frage, was denn idR so bestellt wird - ab 39 EUR kostet es ohnehin keine Versandkosten (außer wie schon genannt bei Drittverkäufern). Die weiteren Vorteile eines Prime-Kontos (Filme, Serien, Musik usw.) - nutzt die die Betreuerin?

    Eventuell wäre es zweckmäßiger, eine Amazon Business-Konto anzulegen, dann kann man auf Rechnung bestellen und die dann vom jeweiligen Konto des/der Betreuten bezahlen, für den/die bestellt wurde.

    Puh.

    Auch wenn ich mit Kosten wenig am Hut hatte, in den Anfangstagen des Forums kannte man sich und auf 13 passt der Begriff Urgestein des Forums zweifellos.

    RIP, Dino.

    Allen Angehörigen und Freunden mein herzliches Beileid.

    Wobei die personalverwaltende Stelle vor allem bei lange zurückliegenden Versetzungsanträgen durchaus nochmal nachfragt, ob diese noch weiter verfolgt werden, wenn sich - teilweise nach Jahren - dann doch noch eine Möglichkeit ergibt.

    Eine Versetzung "aus heiterem Himmel" aufgrund eines 2 Jahre alten Versetzungsgesuch dürfte eher unwahrscheinlich sein ;)

    Grundsätzlich gilt: Redet mit eurer Verwaltung oder der personalverwaltenden Stelle. Reden hilft. Vor allem miteinander, nicht übereinander.

    Vielleicht lebe ich auch auf einer Insel der Glückseeligen, aber soo schlecht finde ich das hier (BaWü) Gebotene nicht. Natürlich könnte es besser sein. Zumindest im Freundes- und Bekanntenkreis habe ich allerdings nicht den Eindruck, mich verstecken zu müssen. Woanders ist das Gras auch nicht immer grün.

    • Die Personalausstattung ist in anderen Branchen auch nicht immer so rosig - das Wort "Personalmangel" hört man an allen Ecken und Enden.
    • Was die Bezahlung angeht hat zumindest BaWü gelernt und durch Anhebung des Eingangsamtes auf A10 und zahlreiche Stellenhebungen für aus meiner Sicht akzeptable Verhältnisse gesorgt. Beförderungsmäßig ging in den letzten Jahren wirklich viel.
    • IT-Ausstattung ist gut, Büroausstattung ebenso

    Leute, die sich aus der Justiz verabschieden, wird es immer geben. Es wird aber auch immer Leute geben, die in die Justiz zurückkommen.

    Im Ergebnis scheint der Beruf schon nicht interessant genug zu sein, um ihn zu studieren, die "fertigen" studieren teilweise weiter.

    Damit lieferst du genau das richtige Argument für die Aufgabenübertragung Richter --> Rechtspfleger: um den Beruf interessanter zu machen.

    Die Schwierigkeiten der Personalgewinnung sind bekannt, ziehen sich aber durch alle Bereiche, angefangen bei den Angestellten über die Rechtspfleger bis zu den Richtern. Auch dort ist man inzwischen weit von den Anforderungen früherer Zeiten (Prädikatsexamen) abgerückt und die Bewerberzahlen gehen zurück. Und jeder Inso- oder Betreuungsrichter fehlt in anderen Bereichen.

    Insofern bleibt es dabei: "es gibt keine Rechtspfleger" ist ein untaugliches Scheinargument.

    Hilfreich wäre vom Gesetzgeber ein rechtssicherer Umgang mit § 765a ZPO.

    Nein.

    Beim 765a ZPO sehe ich kein Änderungsbedarf. Hier kommt es immer auf den Einzelfall an (und da ist jeder anders), da finde ich eine "offene" Vorschrift, die mir als Rechtsanwender Möglichkeiten lässt, für den konkreten Einzelfall eine passende Entscheidung zu treffen, ganz gut.


    Aber zum Thema zurück:

    Ich denke die 1 EUR Immobilien hatte der Gesetzgeber nicht im Blick, denn die dürften idR nicht vermietet sein, oder? Bzw. im Umkehrschluss, wenn ein Objekt vermietet ist, dürfte der Verkehrswert idR höher als 1 EUR sein.

    Wobei ich zugeben muss, dass ich aus einer Gegend komme, in der es eigentlich keine 1 EUR Objekte gibt.

    Bei solchen Fragen hilft oftmals die Angabe des Bundeslandes.

    In Baden-Württemberg z.B. fängt man nach der Prüfung direkt in A10 an.

    Die Fixierung auf die Amtsanwaltslaufbahn ist vielleicht auch nicht so gut. Was, wenn es - aus welchen Gründen auch immer - doch nicht klappt? Direkt nach der Rechtspflegerprüfung wird man idR eh nicht zugelassen; in Baden-Württemberg z.B. muss man mindestens drei Jahr im gehobenen Justizdienst tätig sein.

    Gerade mit einem Familienwunsch im Hintergrund wäre ein Plan B in Richtung "könnte ich auch ohne die Amtsanwaltslaufbahn als Rechtspfleger glücklich werden?" nicht verkehrt.

    Übrigens: Ja, kann man.

    bei einer Belastungsquote von 100%. In NRW wird man dies noch auf die tatsächliche Belastungsqoute mangeln müssen.

    Bei einer faktischen Belastungsqoute im Gericht von z.B. 120% bräuchte man für ein ganzes Pensum ca. 250 Verfahren im Bestand

    Es war explizit nach 100% gefragt.

    Ich würde mich dagegen verwehren, 120 % mit 100 % gleichzusetzen und damit die Überlastung als Normalzustand zu akzeptieren.

    Interessieren würde mich aber mal, ob in NRW wirklich nur 450 statt wie bei uns 482 Minuten pro K-Verfahren gerechnet werden.

    Die abweichende Jahresarbeitszeit erklärt sich vermutlich durch die abweichende Wochenarbeitszeit, aber ich dachte die Pebb§y-Minuten wären diesbezüglich bundeseinheitlich :/

    Hier zumindest lautet die Antwort Nein. Und warum nun eigentlich eine Dienstpostenbewertung für die Rechtspfleger geschaffen werden musste, wenn dann keine Dienstposten, sondern Beförderungsstellen ausgeschrieben werden, habe ich nicht so richtig verstanden.

    In meinem Land werden immer mal wieder auch Dienstposten ausgeschrieben.

    Ansonsten kann man sich bei Veränderungswünschen auch gerne an die örtliche Verwaltungsleitung oder das OLG wenden.

    "Stellen" ≠ Planstellen ≠ Dienstposten. Und nicht immer passt alles zusammen.

    Eine aus meiner Sicht spannende Frage, die mir allerdings noch niemand beantworten konnte: Gibt es für alle Dienstposten überhaupt genug passende Planstellen?

    Hänge das mal hier dran da der Titel des Threads sehr allgemein ist:

    Einen Vollstreckungsantrag eines Mieter nach § 765 a ZPO vor dem Versteigerungstermin kann ich doch nur wg. Unzulässigkeit zurückweisen, oder?

    Ja. Gegen den Mieter wird im Versteigerungsverfahren überhaupt nicht vollstreckt; er ist ohne entsprechende Anmeldung noch nicht mal Beteiligter des Verfahrens. Seine schutzwürdigen Interessen muss er dann ggfs. im Räumungsschutzverfahren verfolgen.

    Auch einen Vollstreckungsschutzantrag des Schuldners, der sich auf schutzwürdige Interessen des Mieters stützt, würde ich als unbegründet zurückweisen, da es auf diese im Versteigerungsverfahren nicht ankommt.

    habe ich mein Rechtspflegerstudium beendet, weil ich mit der Menge an Stoff nicht so gut zurecht gekommen bin und weil ich den Umstieg vom Abitur in eine völlig neue juristische Welt auch nicht ohne fand.

    Meine Wahrnehmung ist ähnlich wie die von 15. Meridian.

    Natürlich haben die Aufstiegsbeamten einige Vorteile, vor allem im ersten Studienabschnitt, weil sie "den Laden" und die Zusammenhänge kennen, während man frisch von der Schule vor einem riesigen Wirrwarr steht und das "juristische Denken" erst lernen muss.

    Andererseits fällt einem das Lernen deutlich leichter wenn man frisch vom Abi kommt, weil zum einen das Hirn noch jünger ist und man auch im Lernen drin ist. Aufstiegsbeamte haben da teils enorme Probleme, wobei das idR auch mit der familiären Situation zusammenhängt. Ohne Haus und Kinder hat man einfach mehr Zeit.

    Was ich aber eigentlich sagen will:

    Wenn du jetzt frisch von der Schule mit der Menge an Stoff nicht so gut zurecht kommst, wird es später vermutlich nicht einfacher. Das "Stoff ins Hirn reinschaufeln" wird mit zunehmendem Alter schwieriger.

    Wenn man das Studium abbricht, weil man nicht kapiert, was man da eigentlich macht und einem die ganze Denk- und Arbeitsweise fremd ist, dann steigen die Chancen, das Studium später nach einiger Zeit im mittleren Dienst erfolgreich abzuschließen, weil man dann weiß um was es geht.

    Scheitert man jedoch an der schieren Menge, wird es - meines Erachtens - nicht einfacher.