Seite 153 von 157 ErsteErste ... 53 103 143 150 151 152 153 154 155 156 ... LetzteLetzte
Ergebnis 3.041 bis 3.060 von 3130

Thema: Notariatsreform in Baden-Württemberg

  1. #3041
    Club 5.000 Avatar von 15.Meridian
    Beruf
    Rechtspflegerin
    Registriert seit
    11.11.2005
    Ort
    Fern Ost
    Alter
    47
    Beiträge
    5.472
    @Tommy: Wer kann schon ein zutreffendes Bild aus erster Hand liefern?
    a) Die Notare, Bezirksnotare, Rechtspfleger, UdG und Schreibkräfte "an vorderster Front"? Stecken zu tief drin.
    b) Die Präsidenten, Direktoren und Verwaltungsleiter (Geschäftsleiter) als die, die Besetzungssituation, Belastung und Stimmung im Haus "von oben betrachten"? Haben evtl. Eigeninteressen.
    c) Rechtsuchende Bürger, deren Erwartungen nicht erfüllt werden? Wer zieht die Grenze des Erwartbaren? Wer spricht aus, dass es für eine leistungsfähige Justiz halt auch eine entsprechende Ausstattung braucht, die man nicht finanzieren konnte oder wollte
    d) die Medien? wollen informieren, aber eben auch verkaufen

    Erst in der Gesamtschau dürfte sich herauskristallisieren, wo es sich um emotionale Belastungen aufgrund des Veränderungsprozesses handelt (weil Abweichungen vom Gewohnten immer mit Stress einhergehen), wo organisatorische Schwächen liegen, wo Überlastung zum Problem wird. Schwarzmalerei hilft nicht weiter. Schönfärberei ebenso wenig.

  2. #3042
    Club 4.000
    Beruf
    Notarin
    Registriert seit
    31.01.2011
    Beiträge
    4.639
    Zitat Zitat von Justus Beitrag anzeigen
    Es tut mir leid Tommy, aber Cromwell beschreibt die Reform / die Lage völlig korrekt.
    Ich bin ja nicht mehr dabei, bekomme aber die Auswirkungen natürlich auch zu spüren. Leider hat Cromwell Recht. Ich wünschte sehr, dass ich anderes berichten könnte.

  3. #3043
    Club 2.000 Avatar von hiro
    Beruf
    Rechtspfleger
    Registriert seit
    27.07.2005
    Beiträge
    2.690
    Zitat Zitat von ElStra Beitrag anzeigen
    Die Bereichsrechtspfleger haben neben den westlichen "Aufbauhelfern" hier überhaupt erst dafür gesorgt, dass zum Beispiel Grundstücksgeschäfte anliefen, Unternehmen gegründet werden konnten, dass eben rechtsstaatliche Verhältnisse in die Justiz einkehren, wie sie in der Bundesrepublik gang und gäbe waren. Ihre Leistung seit den Neunzigern wird - zumindest in der sächsischen Beförderungspraxis - nicht adäquat gewürdigt. In ihrer beruflichen Laufbahn bleiben sie in den niedrigen Besoldungsstufen stecken (bei gleicher Eignung und Leistung fehle ihnen, so der Dienstherr, ein Mehr an Befähigung).
    Diese Sichtweise ist natürlich zutreffend - man schafft innerhalb der Berufsgruppe der Rechtspfleger eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, und sowas ist selten gut.

    Zitat Zitat von ElStra Beitrag anzeigen
    Bei aller Achtung vor der fachlichen Leistung der Bereichsrechtspfleger halte ich es für fatal, in den jetzigen Zeiten erneut auf eine "Schmalspurausbildung" zu bauen, die auf den ersten Blick schnell und wohl gar kostengünstig ist, mit der der Staat aber leichtfertig den Wert des vollausgebildeten Rechtspflegers preisgibt und das derzeitige Niveau des deutschen Rechtswesens aufs Spiel setzt.
    Es ist für mich nur schwer verständlich, weshalb immer gleich das gesamte deutsche Rechtswesen auf dem Spiel stehen soll. In der Gesamtschau hat das deutsche Rechtswesen schwerwiegendere Probleme als die Frage, ob Bereichsrechtspfleger eine Gefahr für das derzeitige Niveau darstellen.

    Zitat Zitat von 15.Meridian Beitrag anzeigen
    Erst in der Gesamtschau dürfte sich herauskristallisieren, wo es sich um emotionale Belastungen aufgrund des Veränderungsprozesses handelt (weil Abweichungen vom Gewohnten immer mit Stress einhergehen), wo organisatorische Schwächen liegen, wo Überlastung zum Problem wird. Schwarzmalerei hilft nicht weiter. Schönfärberei ebenso wenig.
    Weise und wahre Worte.
    Was gewisse Beitragsschreiber hier betreiben ist schon keine Schwarzmalerei mehr, da werden ganze schwarze Löcher heraufbeschworen, die das gesamte Justizsystem verschlucken werden.
    @Cromwell und Beitrag #3034: Sorry, aber ich kann dich nicht mehr ernst nehmen. Du mich mangels "wissenschaftlichen Hervortretens" vermutlich auch nicht. Lassen wir es einfach, zum Wohle des Threads.
    Geändert von hiro (17.04.2018 um 15:52 Uhr)

  4. #3044
    Interessierter
    Beruf
    Rechtspfleger
    Registriert seit
    14.03.2018
    Beiträge
    76
    Ein Studium ist anderen Ausbildungen nicht unbedingt überlegen, wenn man z.B. die Herren Großbanken- Bankvorstände, die an Eliteuniversitäten studiert haben, mit den Bankvorständen von Genossenschaftsbanken bzw. Sparkassen vergleicht, die noch nie eine Uni von innen gesehen haben. Wer hat mehr Mist bzw. Peanuts gebaut ?

  5. #3045
    Fortgeschrittener
    Beruf
    Rechtspflegerin
    Registriert seit
    09.10.2012
    Beiträge
    147
    Zitat Zitat von hiro Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von ElStra Beitrag anzeigen
    Bei aller Achtung vor der fachlichen Leistung der Bereichsrechtspfleger halte ich es für fatal, in den jetzigen Zeiten erneut auf eine "Schmalspurausbildung" zu bauen, die auf den ersten Blick schnell und wohl gar kostengünstig ist, mit der der Staat aber leichtfertig den Wert des vollausgebildeten Rechtspflegers preisgibt und das derzeitige Niveau des deutschen Rechtswesens aufs Spiel setzt.
    Es ist für mich nur schwer verständlich, weshalb immer gleich das gesamte deutsche Rechtswesen auf dem Spiel stehen soll. In der Gesamtschau hat das deutsche Rechtswesen schwerwiegendere Probleme als die Frage, ob Bereichsrechtspfleger eine Gefahr für das derzeitige Niveau darstellen.
    "Es gibt wichtigeres als ... " - verzeih, aber das ist ein Scheinargument. Es gibt wohl immer etwas, das wichtiger, bedeutsamer, einschneidender ist. Warum sich um die deutsche Justiz scheren, wenn die polnische gerade wieder zum Spielball der Herrschenden wird? Warum sich an der polnischen Justiz abarbeiten, wo in anderen Ländern der Welt Menschenrechte mit Füßen getreten werden? Warum Menschenrechte einfordern, solange es nicht genug zu essen gibt? Warum sich über Hunger Gedanken machen, wenn die Erde doch bald massiv überbevölkert ist? - Verstehst Du, was ich meine? Ich will nicht einen Fehler deswegen nicht mehr als Fehler benennen dürfen, weil anderswo noch größere Fehler passieren.

    Als Rechtspflegerin liegt mir an der Justiz, wie ich sie aus Rechtspflegersicht wahrnehme. Der Rechtspfleger ist ein Teil davon und trägt zur Qualität, zum Niveau des Rechtswesens bei. Für die hochwertigen Aufgaben, die nach dem RpflG dem Rechtspfleger zufallen, braucht es mehr, als sich in Crashkursen einbleuen lässt. Wollen wir Leute ins Messer laufen lassen, die nicht gut auf die ihnen aufgeschulterten Aufgaben vorbereitet wurden? Obendrein in haftungsträchtigen Bereichen wie Grundbuch oder Nachlass?

    Die Interessen der Rechtspfleger vertreten zu wollen, heißt nicht unbedingt, diese zulasten der Interessen anderer einzufordern. Von einer guten Ausbildung profitieren nicht nur die Rechtspflegerkollegen selbst, sondern die Rechtsuchenden, deren Anliegen sachgerecht bearbeitet werden. An Grundbuch- oder Registereintragungen können sich Schicksale entscheiden. Und deshalb setze ich mich zur Wehr, wenn in Umbruchzeiten wie der Grundbuchamts- und Notariatsreform der leichte Weg statt des richtigen beschritten wird.

  6. #3046
    Club 1.000
    Beruf
    Dipl.-Rpfl.
    Registriert seit
    13.01.2009
    Beiträge
    1.264
    Zitat Zitat von ElStra Beitrag anzeigen
    Und deshalb setze ich mich zur Wehr, wenn in Umbruchzeiten wie der Grundbuchamts- und Notariatsreform der leichte Weg statt des richtigen beschritten wird.
    ...unter dem Aspekt der kostengünstigsten Alternative auf Kosten aller Beteiligten.

  7. #3047
    Foren-Experte
    Beruf
    Bezirksnotar
    Registriert seit
    24.05.2014
    Beiträge
    276
    Kosten der urkundenverwahrenden Stelle beim AG bei Umschreibung einer Vollstreckungsklausel:

    vgl.
    https://www.rechtspflegerforum.de/sh...62#post1141562

  8. #3048
    Club 1.000 Avatar von felgentreu
    Beruf
    Rpfl. aka Halbjurist
    Registriert seit
    04.10.2011
    Beiträge
    1.720
    Paulus?
    "Ändere die Welt, sie braucht es." Brecht

    K. Schiller: "Genossen, lasst die Tassen im Schrank"

    "Zu sagen, man müsste was sagen, ist gut. Abwägen ist gut, es wagen ist besser." Lothar Zenetti

  9. #3049
    Foren-Experte
    Beruf
    Bezirksnotar
    Registriert seit
    24.05.2014
    Beiträge
    276
    ja, hier ! Was ist ?

  10. #3050
    Stammgast
    Beruf
    Rechtspflegerin
    Registriert seit
    27.10.2015
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    174
    felgentreu fragt sich sicher (wie ich auch)
    "Was hat eine Kostenfrage im Reform-Forum zu suchen?"

  11. #3051
    Foren-Experte
    Beruf
    Bezirksnotar
    Registriert seit
    24.05.2014
    Beiträge
    276
    Viel, da ich jetzt aufgrund der Reform auf dem Amtsgericht bin und die genannten Kosten beim Amtsgericht jetzt anders anzusetzen sind.

  12. #3052
    Stammgast
    Beruf
    Rechtspflegerin
    Registriert seit
    27.10.2015
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    174
    der Bezug sollte aber vielleicht besser zwischen der Frage und dem Unterforum bestehen

  13. #3053
    Club 2.000 Avatar von hiro
    Beruf
    Rechtspfleger
    Registriert seit
    27.07.2005
    Beiträge
    2.690
    Zitat Zitat von ElStra Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von hiro Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von ElStra Beitrag anzeigen
    Bei aller Achtung vor der fachlichen Leistung der Bereichsrechtspfleger halte ich es für fatal, in den jetzigen Zeiten erneut auf eine "Schmalspurausbildung" zu bauen, die auf den ersten Blick schnell und wohl gar kostengünstig ist, mit der der Staat aber leichtfertig den Wert des vollausgebildeten Rechtspflegers preisgibt und das derzeitige Niveau des deutschen Rechtswesens aufs Spiel setzt.
    Es ist für mich nur schwer verständlich, weshalb immer gleich das gesamte deutsche Rechtswesen auf dem Spiel stehen soll. In der Gesamtschau hat das deutsche Rechtswesen schwerwiegendere Probleme als die Frage, ob Bereichsrechtspfleger eine Gefahr für das derzeitige Niveau darstellen.
    "Es gibt wichtigeres als ... " - verzeih, aber das ist ein Scheinargument. Es gibt wohl immer etwas, das wichtiger, bedeutsamer, einschneidender ist. Warum sich um die deutsche Justiz scheren, wenn die polnische gerade wieder zum Spielball der Herrschenden wird? Warum sich an der polnischen Justiz abarbeiten, wo in anderen Ländern der Welt Menschenrechte mit Füßen getreten werden? Warum Menschenrechte einfordern, solange es nicht genug zu essen gibt? Warum sich über Hunger Gedanken machen, wenn die Erde doch bald massiv überbevölkert ist? - Verstehst Du, was ich meine? Ich will nicht einen Fehler deswegen nicht mehr als Fehler benennen dürfen, weil anderswo noch größere Fehler passieren.
    Ich verstehe dich und gebe dir - bis auf den Ausdruck "Scheinargument" - durchaus recht. Ich finde es nur übertrieben, dass man gleich die gesamte Justiz den Bach runtergehen sieht, nur weil in einem - vergleichsweise kleinen - Teilbereich vermeintlich etwas schlechter ausgebildete Kollegen eingesetzt werden.

    Als Rechtspflegerin liegt mir an der Justiz, wie ich sie aus Rechtspflegersicht wahrnehme. Der Rechtspfleger ist ein Teil davon und trägt zur Qualität, zum Niveau des Rechtswesens bei. Für die hochwertigen Aufgaben, die nach dem RpflG dem Rechtspfleger zufallen, braucht es mehr, als sich in Crashkursen einbleuen lässt. Wollen wir Leute ins Messer laufen lassen, die nicht gut auf die ihnen aufgeschulterten Aufgaben vorbereitet wurden? Obendrein in haftungsträchtigen Bereichen wie Grundbuch oder Nachlass?
    Die Interessen der Rechtspfleger vertreten zu wollen, heißt nicht unbedingt, diese zulasten der Interessen anderer einzufordern. Von einer guten Ausbildung profitieren nicht nur die Rechtspflegerkollegen selbst, sondern die Rechtsuchenden, deren Anliegen sachgerecht bearbeitet werden. An Grundbuch- oder Registereintragungen können sich Schicksale entscheiden. Und deshalb setze ich mich zur Wehr, wenn in Umbruchzeiten wie der Grundbuchamts- und Notariatsreform der leichte Weg statt des richtigen beschritten wird.
    Nimmt man die normale Ausbildungszeit der mittleren Beamten und den "Crash"-Kurs von 8 Monaten zusammen, kommt man fast auf die selbe Zeit wie das Rechtspfleger-Studium. Ich habe das normale Rechtspflegerstudium absolviert und in der vorderen Hälfte abgeschlossen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ein Kollege, der jetzt frisch aus dem Crash-Kurs kommen würde, GB-Sachen deutlich besser bearbeiten könnte als ich, weil meine GB-Kenntnisse doch schon etwas (Euphemismus! ) eingerostet sind. Zudem halte ich die Crash-Kurs-Absolventen auch für besser geeignet als Absolventen des normalen Rpfl-Studiums, die gerade so mit Mühe und Not bestehen. Mit deiner Argumentation dürften ja nur die Leute mit einem mindestens "guten" Examen auf GB ... aber davon gibt es einfach zu wenig. Und die rechtssuchenden Bürger profitieren durchaus auch von den vermeintlich etwas schlechter ausgebildete Kollegen, denn die sind da und bearbeiten ihre Anliegen, was immer noch besser ist, als dass diese wegen zu wenig Personal liegen bleiben und dann vielleicht irgendwann mal von einem zwar vermeintlich besser ausgebildeten Kollegen bearbeitet werden, der aber aufgrund der Belastung so neben der Spur ist, dass er Flüchtigkeitsfehler macht.
    Man kann hier ewig weiterdiskutieren, und ja, ihr habt recht, natürlich hätte man vorher mal dran denken können, dass man im Zuge der Reform mehr Leute braucht und die rechtzeitig ausbilden können. Aber jetzt deswegen rumzuheulen hilft auch nicht weiter, sondern es müssen kurzfristige Lösungen her. Und unter diesen Bedingungen finde ich die "Crash"-Kurse nicht ganz verkehrt.
    Auf jeden Fall besser als den Lösungsansatz eines anderen tüchtigen Beitragsschreibes hier, der lieber in dem ewig gleichen Mantra die Unfähigkeit des Dienstherrn kritisiert, den Stillstand der Rechtspflege und überhaupt den gesamten Untergang der Justiz rumposaunt.
    Mir als Rechtspfleger liegt viel an einer funktionierenden Justiz, und wenn irgendwo der Karren gegen die Wand zu fahren droht und bereits schon gefahren ist, dann stelle ich mich nicht daneben, sage "ich habs gleich gewußt" und zeige mit dem Finger auf die Verantwortlichen, sondern versuche zunächst mal, die Kiste wieder flott zu kriegen und die Schäden zu beheben. Meine Ansicht.

  14. #3054
    Interessierter
    Beruf
    Rechtspfleger
    Registriert seit
    14.03.2018
    Beiträge
    76
    Zitat Zitat von Justus Beitrag anzeigen
    Es tut mir leid Tommy, aber Cromwell beschreibt die Reform / die Lage völlig korrekt.
    Zwischenzeitlich haben ganze Nachlass- und Betreuungsabteilungen Überlastungsanzeigen erstattet.

  15. #3055
    Stammgast Avatar von Stugi
    Beruf
    Bezirksnotar
    Registriert seit
    01.04.2016
    Beiträge
    185
    Zitat Zitat von Anton Beitrag anzeigen

    Zwischenzeitlich haben ganze Nachlass- und Betreuungsabteilungen Überlastungsanzeigen erstattet.
    Soviel ich weiß sogar die Mehrheit, wenn nicht sogar alle. Und zwar die Servicemitarbeiter und die Entscheider.

  16. #3056
    Foren-Experte
    Beruf
    Bezirksnotar in Nachlass- und Betreuung
    Registriert seit
    11.09.2016
    Beiträge
    298
    Zitat Zitat von Stugi Beitrag anzeigen

    Soviel ich weiß sogar die Mehrheit, wenn nicht sogar alle. Und zwar die Servicemitarbeiter und die Entscheider.
    Dto. Bei uns auch. Die ganze Abteilung.

  17. #3057
    Stammgast
    Beruf
    Rechtspfleger
    Registriert seit
    31.12.2014
    Beiträge
    195
    Ein allgemeiner Dauerzustand an den sich die entsprechenden Stellen wohl gewöhnt haben dürften. Oder was habt ihr für Reaktionen auf die Überlastungsanzeigen erhalten?

  18. #3058
    User
    Beruf
    Ratschreiber a.D.
    Registriert seit
    07.12.2017
    Beiträge
    24
    Zitat Zitat von Grag Beitrag anzeigen
    Ein allgemeiner Dauerzustand an den sich die entsprechenden Stellen wohl gewöhnt haben dürften. Oder was habt ihr für Reaktionen auf die Überlastungsanzeigen erhalten?
    Eine Überlastungsanzeige ist zu erst einmal ein Eigenschutz. Dass nämlich Dir der böse Dienstherr wegen möglichen Fehlern nicht so leicht in die Karre fahren kann.
    Darüber hinaus sind diese Anzeigen sicher dem Ministerium bekannt, eine direkte Reaktion darauf wirst Du jedoch vermissen. Man reagiert nicht auf normale Leute, welche unnormale Zustände schildern.

  19. #3059
    User
    Beruf
    Ratschreiber a.D.
    Registriert seit
    07.12.2017
    Beiträge
    24
    Zitat Zitat von ExRat Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Grag Beitrag anzeigen
    Ein allgemeiner Dauerzustand an den sich die entsprechenden Stellen wohl gewöhnt haben dürften. Oder was habt ihr für Reaktionen auf die Überlastungsanzeigen erhalten?
    Eine Überlastungsanzeige ist zu erst einmal ein Eigenschutz. Dass nämlich Dir der böse Dienstherr wegen möglichen Fehlern nicht so leicht in die Karre fahren kann.
    Darüber hinaus sind diese Anzeigen sicher dem Ministerium bekannt, eine direkte Reaktion darauf wirst Du jedoch vermissen. Man reagiert nicht auf normale Leute, welche unnormale Zustände schildern.
    Nachtrag: Was sollte der oberste Dienstherr auch tun? Die ganze Sache dem Landtag vorlegen und zugeben, dass man sich in jeder Hinsicht grandios verschätzt hat? Das kann man von diesen virtuellen Alleskönnern nicht erwarten. Wenn überhaupt, wird in aller Stille und punktuell nachgebessert, ohne dies groß in die Öffentlichkeit zu hängen. Wie immer eben bei grandiosen Fehleinschätzungen in der Politik.

  20. #3060
    Club 5.000 Avatar von Prinz
    Beruf
    Rechtspfleger
    Registriert seit
    20.04.2009
    Beiträge
    5.943
    Effektiver wäre wohl die Kleine Anfrage eines Landtagsabgeordneten
    www.landtag-bw.de/home/der-landtag/parlament/anfragen--antrage.html
    wie z. B. diejenige in der Drucksache 16 / 2991 vom 14. 11. 2017 zu den Wartezeiten in Grundbuchsachen
    https://www.landtag-bw.de/files/live.../16_2991_D.pdf
    oder diejenige zu den Arbeitsbedingungen von Lehrkräften an den Schulen in Baden-Württemberg in der Drucksache 16 / 3640 vom 06.03.2018
    https://www.landtag-bw.de/files/live.../16_3640_D.pdf

    Nur fragt sich, ob das nach nicht einmal 4 Monaten –auch im Hinblick auf die Umstellung auf neue Software- Sinn macht.
    Lieber einen Frosch küssen als eine Kröte schlucken

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •