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Thema: PEBB§Y

  1. #121
    Club 2.000 Avatar von hiro
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    Zitat Zitat von RpflinHof Beitrag anzeigen
    Ich habe fast ausschließlich BtM Sachen. Die sind einfach sehr viel umfangreicher als allgemeine Sachen (Betrug, Diebstahl und so Kleinzeug) Das liegt hier an den viel gelobten Serviceeinheiten.
    Ihr macht die Geschäftsverteilung anhand der Straftat

  2. #122
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    Nein, die für die Rpfl. nicht, aber die für die Staatsanwälte. Und da die BtM Sachen extrem zugenommen haben, gibt es hier eben 3 Staatsanwälte, die fast ausschließlich für BtM zuständig sind ("mein" Hauptstaatsanwalt hat 13 Buchstaben des Alphabets BtM Sachen und ein paar allgemeine Sachen nach individueller Zuweisung.)
    Die höchste Form des Glücks ist Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
    Erasmus von Rotterdam

  3. #123
    Club 2.000 Avatar von hiro
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    Zitat Zitat von RpflinHof Beitrag anzeigen
    Nein, die für die Rpfl. nicht, aber die für die Staatsanwälte. Und da die BtM Sachen extrem zugenommen haben, gibt es hier eben 3 Staatsanwälte, die fast ausschließlich für BtM zuständig sind ("mein" Hauptstaatsanwalt hat 13 Buchstaben des Alphabets BtM Sachen und ein paar allgemeine Sachen nach individueller Zuweisung.)
    Die Geschäftsverteilung der Vollstreckung hängt (mehr oder weniger) an der Geschäftsverteilung für die Ermittlung?
    Was für ein Quatsch. Zugegebenermaßen kenne ich nur eine StA etwas näher, aber da waren Ermittlung und Vollstreckung unabhängige Organisationseinheiten mit jeweils eigenen Serviceteams und (natürlich!) völlig unabhängiger Geschäftsverteilung.

  4. #124
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    Andrea Meyer (BDR-Landesvorsitzende) über Rechtspfleger und Amtsanwälte in Rheinland-Pfalz:
    "Jede vierte Stelle fehlt!"


    Fernsehbeitrag Sat1-Regionalfernsehen:

    http://www.1730live.de/demo-justizgewerkschaften/
    Geändert von ElStra (24.07.2015 um 08:07 Uhr)

  5. #125
    Steinkauz
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    Gut, dass da Rechtspfleger auch ausreichend zu Wort gekommen sind zur Belastung in RLP.
    Aber wenn man von der Sprecherin hört : " Rechtspfleger, also die , die die Richter unterstützen......", kriegt man mal wieder unseren Stellenwert um die Ohren gehauen.

  6. #126
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    Zitat Zitat von Steinkauz Beitrag anzeigen
    Gut, dass da Rechtspfleger auch ausreichend zu Wort gekommen sind zur Belastung in RLP.
    Aber wenn man von der Sprecherin hört: " Rechtspfleger, also die, die die Richter unterstützen......", kriegt man mal wieder unseren Stellenwert um die Ohren gehauen.
    Ja, das hat auch mich gewurmt.

  7. #127
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    Zitat Zitat von ElStra Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Steinkauz Beitrag anzeigen
    Gut, dass da Rechtspfleger auch ausreichend zu Wort gekommen sind zur Belastung in RLP.
    Aber wenn man von der Sprecherin hört: " Rechtspfleger, also die, die die Richter unterstützen......", kriegt man mal wieder unseren Stellenwert um die Ohren gehauen.
    Ja, das hat auch mich gewurmt.
    Was soll's, die Rechtspflegerin kennt halt keiner:

    Ich so: "(blabla) ... bin Rechtspflegerin ... (blabla)"
    Er so: "Ahhh..., nuschelPflegerin, das ist bestimmt hart mit dem ganzen Schichtdienst ?."
    Ich so: "Aber so was von, noch Käffchen bei mir?"

    (Geschlechter verfremdet, SV modifiziert, aber die Schichtdienst-Frage ist wahr .)

  8. #128
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    Ein Kollege von mir ist vor längerer Zeit bei Nennung seiner Berufsbezeichnung glatt gefragt worden: Bei welchem Finanzamt arbeiten Sie denn?
    ~ Grüßle ~


    In jedem Beruf muss einer, dem etwas glücken soll,
    gesunden Menschenverstand zeigen;
    nur bei der Rechtspflege ist es sicherer,
    ihn zu verbergen.







  9. #129
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    Mich wurmt das nicht.
    Und wen es wurmt, der hätte halt richtig studieren müssen.

  10. #130
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    Mich hat das auch nie gewurmt, aber nach so langer Zeit ist es nur noch zum Kopfschütteln oder Totlachen...
    ~ Grüßle ~


    In jedem Beruf muss einer, dem etwas glücken soll,
    gesunden Menschenverstand zeigen;
    nur bei der Rechtspflege ist es sicherer,
    ihn zu verbergen.







  11. #131
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    Warum sollte es mich nicht wurmen? Ich habe richtig studiert - erst an der Uni, später dann noch Rechtspflege. Anspruchsvoller ist die Uni. An der gibt es indes viele, die permanent unter dem geforderten Niveau hindurchtauchen. Das gleichen die durch übersteigertes Selbstbewusstsein aus. In den Geisteswissenschaften kommt das böse Erwachen oft erst im Examen. Anwürfe aus dieser Richtung treffen mich also nicht. Auch das Rechtspflegerstudium ist kein Spaziergang durch eine Heidelandschaft.

    Ich bin sehr gern Rechtspflegerin. Ich liebe die Abwechslung, die in diesem Beruf möglich ist. Ich finde es befriedigend, ob nun am Betreuungs- oder am Versteigerungsgericht. Ja selbst den Kostensachen lässt sich Spannendes abgewinnen. Mit meinem Selbstverständnis nicht zu vereinbaren ist die Darstellung als Wasserträger des Richters. (Darum wurmt mich auch die PKH-Vorprüfungspflicht hinsichtlich der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse, die man nun auch in Sachsen dem Rechtspfleger übertragen will.)

    Dass unser Beruf gemeinhin unbekannt ist - nichts Neues. Geht einem in etlichen anderen Berufen nicht anders.
    Aber wenn man nun schon der Rechtspflegerin Andrea Meyer ein Mikro unter die Nase hält, hätte ich mir doch gewünscht, dass man auch so gründlich recherchiert, wenigstens ein paar wenige Aufgaben des Rechtspflegers so leidlich zusammenzubekommen.

  12. #132
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    Der bayerische Staatsminister der Justiz hat am 11.06.2015 im Rechts- und Verfassungsausschuss eine Erklärung zu Pebbsy abgegeben (für die Kollegen und Kolleginnen aus Bayern: Aufrufbar über Intranet -> Personal -> Personalthemen -> Pebbsy -> Rede des Justizministers; durchaus lesenswert).


    Danach hat sich für Bayern als Grobtendenz, vorbehaltlich aller Nacharbeiten und Feinarbeiten folgendes ergeben:

    -) Es gibt erheblich weniger Bedarf für Rechtspflegerstellen an allen Ebenen der Justiz, mit Ausnahme der Landgerichte, dort gibt es Mehrbedarf
    -) ab 01.01.2016, nach den noch anstehenden Verfeinerungen, soll die Personalberechnung auf der Basis von PEBBSY-2014 laufen.

    (Für den Justizdienst der Qualifikationsebene 4, gilt Mehrbedarf bei Landgerichten und Staatsanwaltschaften - möglicherweise zum wesentlichen Teil aufgefangen durch die sog. Seehofer-Stellen -, keine wesentlichen Auswirkungen auf AG-Ebene und geringer Minderbedarf auf OLG und GenStA-Ebene).

    An der Bewertung der Geschäfte für die Servicestellen wird noch geknobelt.


    Weiß jemand anderes mehr zu den anderen Bundesländern?


    Mit freundlichen Grüßen
    AndreasH

  13. #133
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    In Sachsen gibt es ein Schreiben/Stellenausschreibung im Zusammenhang mit dem Redesign von f-star, wonach für die LIT in Sachsen 17 AKA dafür zusätzlich bereitzustellen sind.
    Neue Stellen wird es nicht geben, da es eine rechnerische Überbesetzung von 38,88 AKA im gehobenen Dienst gäbe und im mittleren Dienst sogar von 91,33 AKA. Allerdings steht nicht da aus welcher Quelle diese Zahlen stammen.
    Es ist aber zu vermuten, dass dies Aussagen aus der letzten Erhebung sind.
    Also läuft neben dem Stellenabbau, der ja in Sachsen mit Zahlen festgeschrieben ist auch noch eine Umverteilung (von unten nach oben).

    Hoffentlich findet sich dann in der nächsten großen Grippewelle jemand, der früh das Haus auf - und abends zuschließt.

  14. #134
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    Zitat Zitat von AndreasH Beitrag anzeigen
    Der bayerische Staatsminister der Justiz hat am 11.06.2015 im Rechts- und Verfassungsausschuss eine Erklärung zu Pebbsy abgegeben (für die Kollegen und Kolleginnen aus Bayern: Aufrufbar über Intranet -> Personal -> Personalthemen -> Pebbsy -> Rede des Justizministers; durchaus lesenswert).
    tät ich aus S.-H. ja auch mal gerne lesen (vielleicht kann man es allgem. zur Vfg. stellen ?)

    Danach hat sich für Bayern als Grobtendenz, vorbehaltlich aller Nacharbeiten und Feinarbeiten folgendes ergeben:

    -) Es gibt erheblich weniger Bedarf für Rechtspflegerstellen an allen Ebenen der Justiz, mit Ausnahme der Landgerichte, dort gibt es Mehrbedarf
    die rosa Brille möchte ich mir auch mal aufsetzen.
    -) ab 01.01.2016, nach den noch anstehenden Verfeinerungen, soll die Personalberechnung auf der Basis von PEBBSY-2014 laufen.

    (Für den Justizdienst der Qualifikationsebene 4, gilt Mehrbedarf bei Landgerichten und Staatsanwaltschaften - möglicherweise zum wesentlichen Teil aufgefangen durch die sog. Seehofer-Stellen -, keine wesentlichen Auswirkungen auf AG-Ebene und geringer Minderbedarf auf OLG und GenStA-Ebene).

    An der Bewertung der Geschäfte für die Servicestellen wird noch geknobelt.


    Weiß jemand anderes mehr zu den anderen Bundesländern?


    Mit freundlichen Grüßen
    AndreasH
    ja, ja
    living the northern spirit, listen to esoteric music
    http://www.youtube.com/watch?v=YszYVaBSxSA&hd=1

  15. #135
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    Ist schon bekannt, wieviele Nachlass- bzw. Betreuungsverfahren für einen Rechtspfleger (1 AKA) ab 01.01.2018 in Ba-Wü berechnet werden ?

  16. #136
    Smith
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    Auch in NRW ist in Gespräch, dass wohl jede 5. Rechtspflegerstelle wegfällt duch die Neuerhebung. Durchschnittlich 25 % Belastung werden die Amtsgerichte im Rpfl. Bereich verlieren.

    Landgericht Mehrbedarf, OLG ca. gleichbleibend.

    Größte Basiszahlverlierer sind hier:
    Zwangsversteigerungsrechtspfleger, Grundbuchrechtspfleger und Betreuungssachen sind wohl auch schlechter bewertet.

  17. #137
    Noch neu hier Avatar von Andy Falk
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    Hallo,

    für Betreuungssachen liegen mir mittlerweile auch die Zahlen vor. Demnach werden wir hier wohl auch ca. 25 % verlieren.
    Nach den erfassten Basiszahlen gibt es in den Ländern jedoch enorme Unterschiede von bis zu 59 Minuten. (Durchschnittliche Bearbeitungszeit pro Betreuungsverfahren im Jahr)

    Mal davon ausgehend, dass alles korrekt gelaufen ist, stellt sich für mich die Frage, wie unterschiedlich in den einzelnen Länder gearbeitet wird.

    Mich würde daher interessieren, ob in anderen Bundesländern einzelne Tätigkeiten ausgegliedert wurden.
    Beispielsweise die Prüfung der Berichte, Rechnungslegung oder Anweisung der Vergütung etc.

  18. #138
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    Hier ist nichts mit ausgliedern (Thüringen). Berichte, RL, Vergütung mache alles ich. Bin auch mal gespannt auf das "Ergebnis" bzw. die Umsetzung in der Praxis, zu meinen fünf Endnummern kommen dann halt noch zwei dazu...

    Es gibt Schlimmeres ! Ironie aus und gute Nacht !

  19. #139
    Noch neu hier Avatar von Andy Falk
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    Mich würden die Kollegen aus Hessen interessieren

  20. #140
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    Zitat Zitat von Andy Falk Beitrag anzeigen
    Mal davon ausgehend, dass alles korrekt gelaufen ist, stellt sich für mich die Frage, wie unterschiedlich in den einzelnen Länder gearbeitet wird.

    Mich würde daher interessieren, ob in anderen Bundesländern einzelne Tätigkeiten ausgegliedert wurden.
    Beispielsweise die Prüfung der Berichte, Rechnungslegung oder Anweisung der Vergütung etc.
    Zitat Zitat von Andy Falk Beitrag anzeigen
    Mich würden die Kollegen aus Hessen interessieren
    Prüfung der Berichte und RL machen wir selbst. Vergütung aus der StaKa wird vom mD angewiesen, wenn sie unstreitig ist. Sonst dürfte nichts übertragen sein.

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