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Thema: Heimarbeit

  1. #21
    Gehört zum Inventar Avatar von Mausejule
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    Zitat Zitat von derHesse Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Mausejule Beitrag anzeigen
    Dieses geht im mittleren wie auch im gehobenen Dienst.
    Das stelle ich mir beim m.D. aber schwierig vor, sind die Mitarbeiter/innen dort doch als Serviceeinheit/Geschäftsstelle erste Anlaufstelle für Publikum .

    Funktioniert trotzdem, da es ja nicht nur eine Person in der SE gibt.
    In einer SE geht die Mitarbeiterin erst mittags und ist jeden Tag vormittags da. In einer anderen SE ist sie zwei Tage ganz zu Hause. Das spielt sich auch für das Publikum ein. Dringendes Publikum wird natürlich vertreten. Das ist reine Absprachesache. Dafür macht die zu Hause gebliebene SE dann auch mal was für die dagebliebene.
    Das Chaos ist eine Abart der Kunst. - Demnach bin ich künstlerisch sehr begabt!

  2. #22
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    In Niedersachsen haben wir das Pilotprojekt des "mobilen Arbeitsplatzes". Der Arbeitnehmer kann bis zur Hälfte seiner regulären Arbeitszeit von zu Hause aus arbeiten, wenn es das Dezernat und die Absprache mit den Kollegen hergibt. Wirkliche Grenzen in der Dezernatsausgestaltung gibt es aber nicht. Technisch geht alles!
    Es gibt Kollegen(innen), die Grundbuch oder Betreuung, Zivil oder Beratungshilfe oder Strafsachen zu Hause machen. In der Zeit, in der sie zu Hause arbeiten, haben sie telefonisch erreichbar zu sein. Dieses geht im mittleren wie auch im gehobenen Dienst.
    Ich finde auch, dass das ganz wunderbar klappt in NDS.
    "Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”
    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”
    Marc Uwe-Kling

  3. #23
    Club 2.000 Avatar von BREamter
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    Zitat Zitat von derHesse Beitrag anzeigen
    Das stelle ich mir beim m.D. aber schwierig vor, sind die Mitarbeiter/innen dort doch als Serviceeinheit/Geschäftsstelle erste Anlaufstelle für Publikum .
    Auch in dem Bereich kann man das aber steuern/eindämmen, wenn es z.B. eine zentrale Rechtsantragstelle/Informationsstelle etc. gibt, bei der das Personal dann auch entsprechende Einsichtsrechte in die Fachanwendungen der einzelnen Abteilungen hat.

    Wir (Inso) haben z.B. dies gemacht:

    Manche Schuldner hatten nicht realisiert, dass sie bei einem schriftlichen Schlusstermin auch nicht bei Gericht zu erscheinen brauchen. Daher enthält das Anschreiben für schriftliche Schlusstermine schon seit längerer Zeit den Hinweis "Da es sich um einen schriftlichen Termin handelt, ist es nicht erforderlich, dass Sie persönlich bei Gericht erscheinen.".

    Es waren relativ häufig Schuldner erschienen, die ein Nettoeinkommen haben, das mittels P-Konto-Bescheinigung nicht bescheinigt/freigestellt werden kann. Also sowas wie Single ohne Unterhaltspflicht mit Einkommen 1.600 EUR netto. Dafür haben wir schon seit bestimmt 2 - 3 Jahren einen Vordruck, der an die Insolvenzverwalter und Schuldnerberatungsstellen verteilt ist und auf unserer Homepage heruntergeladen werden kann. Da in der Inso nur der unpfändbare Teil des Gehalts auf dem Konto des Schuldners eingeht, sind weitere Nachweise nicht erforderlich. In dem Vordruck muss der Schuldner nur noch Arbeitgeber und Bankverbindung eintragen.

    Für Negativbescheinigungen (für Versicherungsvertreter etc., die regelmäßig geordnete Vermögensverhältnisse nachweisen müssen, und Firmen zur Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen) haben wir einen Vordruck auf der Homepage, der auch bei Google sehr gut indexiert ist. Der Vordruck wurde bei Einführung auch an die örtliche Handelskammer und Handwerkskammer geschickt.

    Bei Mitteilung einer dienstlichen E-Mail-Adresse kann ich die Vorlagen/Vordrucke zur Verfügung stellen.

    Über diese Maßnahmen haben wir den Publikumsverkehr ohne Qualitätseinbußen deutlich zurückgeführt.

  4. #24
    Club 1.000 Avatar von Mr.T
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    Zitat Zitat von Mausejule Beitrag anzeigen
    .. Technisch geht alles!
    ...
    Bei uns leider nicht. Ich komme zwar auf den Server, das Programm ForumStar kann ich aber nicht nutzen. Wenigstens meine mails kann ich abrufen.
    Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren (Einstein)

    Ich muss noch bis Oktober warten: https://www.youtube.com/watch?v=p7w9Mf8qOUg

    etwas Cooles für die Sommernächte https://www.youtube.com/watch?v=qs5Zm2fFxjU

  5. #25
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    Zitat Zitat von Akon Beitrag anzeigen
    Nein, ich will ja nicht unverschämt sein, mit so hohen Prozentzahlen möchte ich gar nicht arbeiten, ich wäre froh über 1 oder 2 Wochenstunden!! (bei 0,88AKA)
    Da auch das leider an meiner Behörde momentan aussichtslos erscheint, wollte ich mal wissen, wie das woanders so aussieht um mir Gedanken zu machen, ob sich nochmal ein Vorstoß in diese Richtung lohnt.

    Wenn die Heimarbeit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie dienen soll, könnte sich so ein Vorstoß lohnen.

    Bei anderen Gründen für den Wunsch nach Heimarbeit (z. B. lange Fahrt zur Arbeit) dürfte dieser weniger erfolgversprechend sein. Außer natürlich die örtliche Behördenleitung ist entsprechend aufgeschlossen.

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