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Thema: Nichtbekanntgabe von Anträgen

  1. #1
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    Nichtbekanntgabe von Anträgen

    Die Eltern haben für ihre Tochter die Bestellung eines Betreuers beantragt. Sie möchten aber, dass der Tochter keinesfalls mitgeteilt wird, dass der Antrag von ihnen stammt. Ist dieser Wunsch zu respektieren ?

  2. #2
    Stammgast
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    Gibt es eine -vertretbare- Begründung der Eltern (z.B. Suizid o.ä.)?

    Ansonsten: nein. Die Betroffene hat ja stets Anspruch auf volle Akteneinsicht.
    Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen. (Albert Einstein)

  3. #3
    Foren-Experte
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    DieBetroffene sei suizidgefährdet.


  4. #4
    Stammgast
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    Dann würde ich Ihr vorerst nur die Verfahrenseinleitung mitteilen und die Betreuungsbehörde um Sachverhaltsermittlung, Erstellung eines Sozialgutachtens sowie ggf. um Betreuervorschlag bitten.
    Sofern in der Betreuungsanregung keine Eilbedürftigkeit dargelegt wird, würde ich mit dem Betreuungsgutachten zuwarten, bis das Sozialgutachten erstell und vorgelegt ist.
    Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen. (Albert Einstein)

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