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Thema: Skonti und ihre Verbuchung als Massekosten

  1. #1
    Gehört zum Inventar Avatar von Hasso
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    Skonti und ihre Verbuchung als Massekosten

    Von seinem Wesen schmälert der Skonto den Erlös. Es ist in dem Sinne keine Ausgabe, sondern eine verringerte Einnahme. Eine Art Zins, den der Kunde nicht in Anspruch nimmt, wenn er eine kurzfristige Zahlung wählt. Die Buchung der Skonti als Masseverbindlichkeiten steht im Widerspruch zur pagatorischen Buchhaltung in der Insolvenz. Die Umsätze fallen buchhalterisch höher aus, als sie tatsächlich sind und die Skonti werden bei der Berechnungsgrundlage für die Verwaltervergütung nicht berücksichtigt. Es geht nicht um die Höhe, sondern um die korrekte Verbuchung. Wie ist es richtig?

  2. #2
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    Nach den Grundsätze ordentlicher Buchführung mindern gewährte Skonti die Einnahmen und sind keine Ausgaben. Skonti gewähren daher auch keinen Vorsteuerabzug, sondern vermindern die Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer.
    Sämtliche Aussagen geben ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wieder und werden nicht in dienstlicher Eigenschaft gemacht.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Meandor Beitrag anzeigen
    Nach den Grundsätze ordentlicher Buchführung mindern gewährte Skonti die Einnahmen und sind keine Ausgaben. Skonti gewähren daher auch keinen Vorsteuerabzug, sondern vermindern die Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer.

    Dem stimme ich vollständig zu, auch wenn es die "Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung" sind.

    Das gleiche Spiel ergiibt sich auf der Ausgabenseite, erhaltene Skonti mindern den Aufwand und sind keine Einnahmen.

  4. #4
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    Avatar von Hasso
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    Danke Euch beiden für die Antworten!

  5. #5
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    Zitat Zitat von RGSilberer Beitrag anzeigen
    Dem stimme ich vollständig zu, auch wenn es die "Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung" sind.
    Das sieht man mal, was es ausmacht, wenn man ein Jahr aus der Materie raus ist
    Geändert von Meandor (15.08.2014 um 06:49 Uhr) Grund: Tippfehler
    Sämtliche Aussagen geben ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wieder und werden nicht in dienstlicher Eigenschaft gemacht.

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