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Thema: Mehrere Ausschlagende - Obergrenze?

  1. #61
    Club 2.000 Avatar von BREamter
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    Zitat Zitat von AndreasH Beitrag anzeigen
    Mit dem "Selbst-Zusammenstauchen" einer Geschäftsstelle wäre ich trotzdem vorsichtig.
    Sowas macht man einmal. Danach ist Eiszeit angesagt und selbst gute Geschäftsstellenmitarbeiter, die vorher etwas angehalten und nachgefragt haben, ob das wirklich so gemeint oder richtig ist (und diese Nachfragen sind in den meisten Fällen berechtigt), besinnen sich dann auf "knicken, lochen, abheften" und hauen alles raus, so falsch es auch sein mag.

  2. #62
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    Ich kann auch nur davor warnen, alle pauschal zusammenzustauchen.

    Die Geschäftsstelle macht die Terminsvergabe ja nicht aus Bosheit, sondern weil das jahrelange Übung ist. Eine solche Übung kann grundsätzlich nur der Vorgesetzte, wohl zunächst der Gruppenleiter, ändern.

    Ich würde da mal das Gespräch mit den übrigen betroffenen Rechtspflegern und später mit dem Gruppenleiter suchen. Ein guter Vorgesetzter müsste ja auch erkennen, dass ein System irgendwann falsch läuft und dann etwas anderes etablieren.
    Ich weiß: Oft naive Vorstellung, aber das darf man von Führungskräften erwarten. Meist wird aber so lange an irgendwas festgehalten, bis es wirklich nicht mehr anders geht und von mehreren Seiten Druck aufgebaut wird: von Mitarbeitern, von "Kunden" von der Behördenleitung. Warum so lange gewartet wird? Na, weil das eben hier schon immer so gemacht wurde...

    Spricht man dies aber offen und direkt mit allen Beteiligten an, kann dies wahre Wunder bewirken. In einer Dienstbesprechung oder in einem Qualitätszirkel oder in einer anderen Runde, wie auch immer die man nennen mag, kann ein neues System der Terminsvergabe erarbeitet werden.

    Wie aus den vorherigen Beiträgen ersichtlich, läuft es überall anders. Solange es läuft, ist ja auch alles gut. Aber hier sollte im Konsens mit den anderen etwas Neues probiert werden.

    Von einem einseitigen Durchsetzen halte ich nichts, dann kann sich auch ein Jahr noch ewig ziehen. Außerdem ist die Justiz klein und man läuft sich immer wieder über den Weg. Da ist es doch schön, wenn man sich auch nach Jahren noch freundlich grüßen kann!

  3. #63
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    Zitat Zitat von Ivo Beitrag anzeigen
    Die Geschäftsstelle macht die Terminsvergabe ja nicht aus Bosheit, sondern weil das jahrelange Übung ist. Eine solche Übung kann grundsätzlich nur der Vorgesetzte, wohl zunächst der Gruppenleiter, ändern.
    Das sehe ich anders. Die Durchführung der Termine und auch die zeitliche Organisation derselben ist Teil der Sachbearbeitung. Daher entscheidet der RPfl selbst über die Terminvergabe.

    Die SE würde bei einer Änderung in ihrer Arbeit auch nicht beeinträchtigt. Weder die Anweisung, mehr Zeit je Termin anzusetzen noch die Terminierung durch den RPfl selbst würde sich tatsächlich auf die SE auswirken.

    Das ändert natürlich nichts daran, dass man auf den Tonfall achten sollte. Die SE macht schließlich auch nur ihre Arbeit, und zwar so, wie es eben bislang von ihr erwartet wurde.

  4. #64
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    Dem schließe ich mich an.

  5. #65
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    Die Termine kann man doch im Kalender vortragen als Rpfl., die können dann von der GS belegt werden. Und nur die!!
    Außerhalb der Zeiten nur nach Absprache, weil wir z.B. in einem gesonderten Raum beurkunden, der dann schlichtweg belegt ist. Da können auch 50 Leute stehen zur Not. In meiner Kanickelbude kann mal eine Person zur Ausschlagung oder Testamentsrücknahme dazwischengeschoben werden.
    Da wir noch in anderen Abteilungen arbeiten und die Rechtsantragstelle in Rotation zu bedienen haben und nachmittags nur ein Rpfl in der Abt. da ist, geht ohne Termine nichts.
    Der Vgl. zum Irrenhaus ist schon nicht so daneben an manchen Tagen, da die Leute auf dem Lande die Angewohnheit haben grad zu Ausschlagungen mal unberufen den Rest der Familien und alle, meist übermüdeten, Kleinkinder mitzubringen. Und da die Pensen nur rauf und nie runter gehen und die übertragenen Aufgaben immer mehr werden ohne Ausgleich der Pensen und und und...auch für die GS, wird es für die auch ein Eigentor, wenn wir nicht alle gemeinsam im System bleiben.
    Die Anrufe, Nachfragen und der erste Frust wird ja regelmäßig in der GS abgelassen. Die löffeln das auch aus, wenn da einer eigenmächtig handelt, da bin ich taub auf beiden Ohren.
    Ungeachtet dessen versuchen wir natürlich die Sache immer zu optimieren und als Dienstleister zu fkt., wir reden einfach miteinander.

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